Poesie eines gedemütigten, entrechteten, entwerteten Vaters

Weil ich mich darüber empöre, dass ich meine Tochter nicht sehen darf, darf ich meine Tochter nicht sehen.

Weil ich darüber traurig bin, dass ich meine Tochter nicht sehen darf, darf ich meine Tochter nicht bei mir haben.

Weil ich ein Mensch bin, der untröstlich ist, seine Tochter nicht sehen zu dürfen, wird befürchtet, meine Tochter nehme Schaden, so dass man befindet, sie nicht zu sehen, wäre das Beste.

Und weil ich mich darüber empöre, darf ich meine Tochter nicht sehen. Die kranke „Logik“ eines kranken Systems in einem Irrenhaus, das sich Welt nennt.

Aber wenn ich sage, dass ich mich beruhige, die Empörung sich auflöst, wenn meine Tochter bei mir ist, heißt es, ich missbrauche die Tochter für meine seelische Stabilität. Und ich darf meine Tochter nicht sehen.

Es ist die Mutter die das spricht. Die Mutter und das System sind eins.

Gerechtigkeit ist eine Karte im Tarot. Vernunft gibt es nicht. Du als Vater hast die Arschkarte.
Es ist schlimm. Sehr schlimm

RED HAND REVOLUTION Fotokunstaktion mit Väterschwerpunkt

Auf Facebook entdeckte ich die wunderbare östereichische Vereinigung Väter ohne Rechte. Bei unseren Nachbarn gibt es ganz ähnliche Probleme mit einem rückständigen Familienrecht, durch das Kinder, Väter und Mütter missachtet, verletzt und beschädigt werden. Über die Väter dieser Gruppe engagierter Männer und Frauen wurde ich aufmerksam auf die einmalige, unkommerzielle Fotokunstaktion RED HAND REVOLUTION. Väter – und Mütter – zeigen hier Gesicht. Mit freundlicher Genehmigung zeige ich eine kleine Auswahl dieser Arbeiten auf Papalapapi! „RED HAND REVOLUTION Fotokunstaktion mit Väterschwerpunkt“ weiterlesen

Der Vater einer Tochter zur #Aufschrei- und Sexismus-Debatte

Beinahe ist ja schon alles gesagt zur aktuellen Seximus-Debatte in Deutschland. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter firmiert diese Debatte unter dem Hashtag (Schlagwort) #Aufschrei und prangert übergriffiges Verhalten von Männern gegenüber Frauen an. Jedes Medium, jede Zeitung, jedes Magazin, jede Talksendung, jede Show und alles was Medium heißt, greift das Thema auf und tritt es breit und breitet. Die Meinungen sind vielfältig: Von engstirnig, ideologisch und einseitig, bis hin zu ruhig, gelassen und entdramatisierend. Ich meine, es ist eine hysterische Debatte, zumindest in der Art, wie sie über Twitter losgetreten wurde. Und ich glaube auch nicht, dass es ein echtes gesellschaftliches Problem ist. Jedenfalls begegne ich keiner Frau, die sich belästigt oder davon betroffen fühlt. Offenbar finden diese Belästigungen wenn, dann im Verborgenen statt, eye to eye. Mir wird sehr selten ein sexistisches Geschehen, eine Erniedrigung berichtet. Wenn, ist oft Alkohol im Spiel. Und wir wissen schon längst, welch verheerende Wirkung das Teufelszeugs auf das zentrale Nervensystem ausübt. Ich will sexuelle Übergriffe – auch verbale – nicht verharmlosen, aber ich sehe ganz andere, drängendere Probleme, die unserer Aufmerksamkeit bedürfen.. „Der Vater einer Tochter zur #Aufschrei- und Sexismus-Debatte“ weiterlesen

Männermagazine – Lifestyle & Titten, Waschbrettbauch & Karrierearsch

Frauenzeitschriften gibt es wie Sand am Heu. Aber wie sieht es mit Männermagazinen aus? Welche Themen behandeln sie? Gibt es neben Playboy und Men’s Health noch irgendetwas von Belang? Gibt es vielleicht eine Männerzeitschrift, die dem Geschlecht in seiner Vielfalt auch nur annährend gerecht wird? Oder sind Männermagazine gleich Nachrichtenmagazine, weil in deren Redaktionen irgendwie auch der Mann zu Hause ist? Fragen über Fragen beim Thema Mann & Magazin.
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Sorgerecht-Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte

Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte kassiert ein Sorgerechts-Urteil des deutschen Bundesverfassungsgerichts, das eine Klage eines Vaters, der seit 8 Jahren vergeblich um das Sorgerecht für seine 14-jährige Tochter kämpft, abwies. Der aufrechte Vater „machte das Diskriminierungsverbot und einen Verstoß gegen die Achtung des Familienlebens der Europäischen Menschenrechtskonvention geltend“, wie SPIEGEL online weiß.
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