Für unsere Kinder und unsere Zukunft: Ein Buch gegen den Zukunftspessimismus

Buchcover: Geboren für die großen Chancen

Geboren für die großen Chancen? Welche großen Chancen? Die Weltlage ist dramatisch, die Probleme, denen sich die Menschheit gegenüber sieht, scheinen gigantisch und unlösbar. Aber sind sie das auch? Es ist schwer, Oberwasser zu behalten, wie ich das nenne, und das Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Aber wir sind Eltern und wir dürfen um unsere Kinder willen, nicht in Zukunftspessimismus erstarren, sondern gemeinsam nach Lösungen suchen. Wir müssen uns selber besser verstehen, unsere Geschichte und das, was uns Menschen auszeichnet. Aus diesem Blickwinkel sind manches dann ganz anders aus.

Das Buch Geboren für die großen Chancen widmet sich vor allem den Fakten: Sind unsere Annahmen, die wir für die Wahrheit, also Fakten halten, richtig oder fehlen uns Informationen? Und können wir die Informationen auch korrekt interpretieren, also verstehen und ziehen die angemessenen Schlüsse daraus.

Krise & Chance

Ullrich Fichtner, wie ich selbst, ein alter weißer Mann, aber er kennt sich aus. Er weiß, wie man Recherchiert, er versteht die Mechanismen der Medien und vor allem versteht er, unseren Blick zu wenden. Und macht uns wieder „Lust auf die Welt“ von morgen, wie der Verlag schreibt.

Ich unterstütze das. Denn ich bin fest davon überzeugt, dass wir Älteren, wir Eltern, einen realistischen, aber vor allem optimistischen Blick auf die Zukunft unserer Kinder zeigen oder entwickeln müssen. Diese Buch kann uns dabei unterstützen. Denn natürlich ist nicht alles schlecht, ist nicht alles „Schmotz, was Donkel“ ist, wie ich gerne sage. Die Lage ist ernst, aber bei Weitem nicht hoffnungslos.

Das Wort „Krise“ stammt aus dem Griechischen und leitet sich von dem Begriff „krisis“ ab, was so viel wie „Entscheidung“ oder „Wendepunkt“ bedeutet. Im Allgemeinen bezieht sich der Begriff „Krise“ auf eine kritische, entscheidende Phase oder Situation, die durch eine instabile oder gefährliche Entwicklung gekennzeichnet ist. Krisen können in verschiedenen Kontexten auftreten, einschließlich wirtschaftlicher, politischer, sozialer oder persönlicher Bereiche.

In einer Krise befindet sich eine Situation oft an einem Scheideweg, an dem wichtige Entscheidungen getroffen werden müssen, um die Situation zu bewältigen oder zu überwinden. Krisen können von unterschiedlicher Intensität sein, von individuellen persönlichen Krisen bis hin zu globalen oder gesellschaftlichen Krisen. Sie erfordern oft schnelle und effektive Maßnahmen, um negativen Auswirkungen entgegenzuwirken und positive Veränderungen herbeizuführen.

Das schreibt der Verlag über die großen Chancen

Die Zukunft ist nicht nur bedrohlich, sie ist auch spannend und voller Möglichkeiten. Der renommierte SPIEGEL-Autor Ullrich Fichtner skizziert in »Geboren für die großen Chancen« das Leben eines heute geborenen Kindes und zeigt, welche Veränderungen es in zehn, 30, 50 und 80 Jahren miterleben wird.

Fichtners Prognosen basieren dabei auf aktuellen Forschungen und Recherchen – und sie beweisen, dass die Weichen für eine lebenswerte Welt von morgen gerade gestellt werden. Ein Aufruf zu realistischer Zuversicht und ein Buch, das endlich wieder Lust auf die Zukunft macht.

Die Angst vor dem Klimawandel, wirtschaftlichem Niedergang oder unberechenbaren Technologien beherrscht zu oft unser Denken. Statt mit dem Besten rechnen wir mit dem Schlimmsten und unterschätzen dabei die Kraft, mit der laufend gewaltige Fortschritte gemacht werden. Nicht als Verhängnis, sondern als Möglichkeit erzählt Ullrich Fichtner, einer der renommiertesten Journalisten des Landes, was uns in den kommenden Jahrzehnten erwartet. Was darf ein Kind, das heute geboren wird, im Laufe seines Lebens an Wandlungen erwarten? Auf welche Paradigmenwechsel muss es sich gefasst machen, welche neuen Horizonte werden sich ihm eröffnen?

Ullrich Fichtner, Jahrgang 1965, ist Reporter des SPIEGEL mit Dienstsitz Paris, wurde für seine Arbeit vielfach ausgezeichnet und gehört zu den renommiertesten Journalisten Deutschlands. Bei der DVA veröffentlichte er das essayistische Buch »Tellergericht« (2004), eine kritische Bestandsaufnahme der deutschen Esskultur, sowie »Billionenpoker« (2012, gemeinsam mit Cordt Schnibben) über das internationale Finanzwesen.

Geboren für die großen Chancen – Über die Welt, die unsere Kinder und uns in Zukunft erwartet

von Ullrich Fichtner
320 Seiten, Deutsche Verlags-Anstalt (18. Oktober 2023)
ISBN 3421070156
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Leseprobe Geboren für die großen Chancen

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Zwischen gefühlter und realer Gegenwart – Die Medien und der Alarmismus

In einer Welt, die zunehmend von Medien geprägt ist, erfahren wir die Realität oft durch den Filter von Bildschirmen und Schlagzeilen. Insbesondere Katastrophenmeldungen dominieren die Nachrichtenlandschaft und beeinflussen unsere Wahrnehmung von Zeit und Raum. Doch wie verhält es sich mit der Diskrepanz zwischen der gefühlten und der realen Gegenwart? Ist unser Gehirn tatsächlich auf das Negative programmiert?

Gefühlte Gegenwart, Medien und die negative Voreingenommenheit des Gehirns

Die Medien spielen eine entscheidende Rolle dabei, wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen. Katastrophenmeldungen, sei es über Naturkatastrophen, politische Unruhen oder globale Krisen, werden oft dramatisch inszeniert und mit alarmierenden Schlagzeilen versehen. Dies kann zu einer verzerrten Wahrnehmung der Realität führen, da die gefühlte Gegenwart von Ängsten und Unsicherheiten geprägt ist, die in vielen Fällen nicht der tatsächlichen Situation entsprechen.

Psychologen argumentieren, dass unser Gehirn evolutionär bedingt auf das Negative programmiert ist. Diese negative Voreingenommenheit diente möglicherweise dazu, Gefahren frühzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren, um das Überleben der Art zu sichern. In der modernen Welt, in der die meisten Gefahren nicht mehr unmittelbar lebensbedrohlich sind, kann diese Neigung dazu führen, dass wir die Realität pessimistischer wahrnehmen, als sie tatsächlich ist.

Die Realität hinter den Schlagzeilen

Trotz der häufig düsteren Medienberichte zeigt die real erlebte Gegenwart oft ein differenzierteres Bild. Viele globale Herausforderungen werden bereits durch wissenschaftliche Innovationen, soziale Initiativen und politische Maßnahmen angegangen. Die Diskrepanz zwischen der gefühlten und realen Gegenwart unterstreicht die Notwendigkeit einer ausgewogenen Informationsaufnahme und kritischen Medienkompetenz.

Trotz der existierenden Herausforderungen gibt es Grund zur Hoffnung für die Zukunft, insbesondere im Hinblick auf kommende Generationen. Die Menschheit hat in der Vergangenheit gezeigt, dass sie in der Lage ist, sich anzupassen und Lösungen für komplexe Probleme zu finden. Technologische Fortschritte, globale Zusammenarbeit und ein wachsendes Umweltbewusstsein könnten den Weg zu einer nachhaltigen und positiven Zukunft ebnen.

Hoffnung für unsere Kinder

Die Hoffnung liegt in der Bildung und Erziehung der nächsten Generation. Durch eine umfassende Bildung, die kritisches Denken, Empathie und globale Verantwortung fördert, können wir sicherstellen, dass unsere Kinder mit den notwendigen Fähigkeiten ausgestattet sind, um die aktuellen existenziellen Probleme zu bewältigen. Eine positive Zukunft erfordert auch ein Umdenken in Bezug auf Konsumverhalten, Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit.

Die Diskrepanz zwischen gefühlter und realer Gegenwart in den Medien verdeutlicht die Notwendigkeit einer reflektierten Informationsaufnahme und einer ausgewogenen Wahrnehmung. Trotz der bestehenden Herausforderungen können wir optimistisch in die Zukunft blicken, wenn wir gemeinsam daran arbeiten, nachhaltige Lösungen zu finden und kommende Generationen für die Bewältigung globaler Probleme zu befähigen.

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