Die allerletzte letzte Generation

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Nach der letzten Aktion auf dem Rollfeld des Berliner Flughafens will ich doch noch was zur Gruppe Die letzte Generation und ihren aufsehenerregenden Protesten, zu den Klimaklebern, sagen

Die letzte Generation klebt sich auf die Straße, an wertvolle Kunstschätze und auf Rollbahnen. Damit sorgt sie für Aufsehen und mediale Aufmerksamkeit. Sie nehmen dafür Gefängnis in Kauf und manchmal auch den Tod von Menschen. Was sie bestreiten, aber für mich ist das noch nicht von der Hand zu weisen.

Mit dieser Art des selbstgerechten und aggressiven Protests fordern sie Widerspruch und Widerstand herauf, und treiben ganz sicher manche Bürger in Ecken, die mit Klimaschutz nichts zu tun haben will. Die Protestgruppe, die Hauptsächlich aus jungen Menschen besteht, will mit ihren Aktionen erzwingen, dass die Regierung, die Politik und die Gesellschaft konsequent und ohne Wenn-und-aber die Pariser Klimaschutzziele umsetzt. Weil sonst die Welt untergeht und diese Protestler eben die letzte Generation der Menschheit ist! Was für eine Arroganz und Selbstgerechtigkeit!

Die letzte Generation wird ganz sicher nicht die letzte sein

„Wir werden unseren Protest in alle Bereiche tragen, die von der Klimakatastrophe betroffen sein werden“, sagte die Aktivistin Carla Rochel am Sonntag dem Sender RTL.

Ihre Bewegung befinde sich nicht in einem „Beliebtheitswettbewerb“. Es gehe der Gruppe „nicht darum, gemocht zu werden – sondern darum, dass der Gesellschaft bewusst wird, dass wir in eine Klimakatastrophe rasen.“

Auch Blockaden an deutschen Flughäfen wie am Wochenende in den Niederlanden schloss Rochel nicht aus. In Amsterdam hatten Klimaaktivisten am Samstag den Flughafen Schiphol teilweise lahmgelegt.

www.tagesschau.de/inland/klima-proteste-letztegeneration-103.html

Ich finde diese jungen Leute, die letzte Generation scheinheilig und überdramatisch. Nämlich wenn die wirklich glauben, mit ihren Emo-Protesten etwas bewirken zu können, dann versuchen sie sich eher selber zu beruhigen. Wird aber nicht helfen, denn die aktuell größten CO2-Emittenten sind China, die USA und Indien, die zusammen über die Hälfte der Emissionen verantworten: www.co2online.de/klima-schuetzen/klimawandel/co2-ausstoss-der-laender/

Immer dann, wenn man keinen Humor mehr hat, läuft irgendetwas verdammt schief. In dir. Warum kleben die sich nicht an die russische Botschaft? Russlands Vernichtungskrieg ist gleichzeitig eine gigantische Ökokatastrophe. Weshalb kleben sie sich nicht an die 76, die knusprige Ente mit 8 Kostbarkeiten? Die letzte Generation könnte sich an die Dienstwagen der Repräsentanten der US-Republikaner in Europa kleben. Aber nein, so funktioniert das aus Sicht dieser Ideologen nicht.

Diese Protestler, diese Klimakleber werden ganz sicher nicht die letzte Generation der Menschheit sein. Vom Weltuntergang waren schon vor ihnen, seit es Religionen gibt, andere felsenfest überzeugt. Sie sind gestorben und das Leben geht weiter, die Welt existiert weiter. Es ist ohne einen Zweifel sicher, dass die Wahrscheinlichkeit, dass es auch in Zukunft Gebiete geben wird, in denen Menschengruppen überleben.

Die Menschheit wird nicht aussterben und die Welt wird nicht untergehen. Jedenfalls nicht innerhalb dieser Generationen. Die Klimakleber werden sich auf dem Sterbebett wundern, dass das Leben weitergeht, wo sie doch so verzweifelt von dessen Untergang überzeugt waren.

Sie rechnen auch nicht ein, dass eine radikale Kehrtwende der CO2-Emissionen zu gesellschaftlichen Verwerfungen führen wird, die Nationalismus, Faschismus und Gewalt hervorbringen. Es würde jene Demokratie gefährden, die es ihnen gerade ermöglicht, erheblichen Schaden anzurichten.

Es wird außerdem von Sympathisanten des radikalen und durchaus gefährlichen Protestes außer Acht gelassen, dass die letzte Generation, die Klimakleber nicht nur das Feindbild von konservativen Bewahrern des Status Quo sind, sondern dass vor allem die Protestler selbst Feindbilder hegen und pflegen. Ihre Projektionen und depressiven Weltuntergangsbeschwörungen sind destruktiv, sie laden aus, statt ein.

Dabei gibt es so viel zu tun. Statt sich irgendwie anzubappen und sich dadurch Überlegenheitsgefühle und ein angeblich besseres Gewissen zu verschaffen – die Frage ist doch, wie es zu diesen schlechten Gewissen und Gefühlen gekommen ist und ob Manipulationen, Eltern und Schule ihren dekonstruktivistischen Beitrag geleistet haben. Aber Reflexion, Geschichtsbewusstsein und warme Herzlichkeit bisher und zu keinem Zeitpunkt Eigenschaften einer Extinction Rebellion gewesen.

Alle Weltuntergänge hat das Leben überlebt

Natürlich, wenn man glaubt, man muss ins Gras beißen und die Welt geht unter, ist man zu Außergewöhnlichem fähig. Wie in diesen Marvel-Filmen und Superheldendramen. So hat man das gelernt. Dass es einen anderen Weg gibt, geben könnte und geben muss, davon hat man noch nie gehört.

Denn, wie gesagt, es sieht ein Blinder mit dem Krückstock, dass es eher um die psychische Stabilität der Mitglieder der letzten Generation geht, als um die Rettung der Welt. Die Welt können Menschen nicht retten. Sie können sich selber retten. Aber dazu braucht es Reife, Wissen und gemeinsame Aktionen, die niemanden ausschließen. Damit ginge es los: mit Demokratie. Aber die hat eben Pause, wenn es um alles geht, um alles, was es je gegeben hat. Was für eine Hybris, was für eine Anmaßung, was für ein Narzissmus und was für eine Selbstgerechtigkeit.

Ich werde diesen Scheiß ignorieren und nichts mehr davon lesen. Kriegen die neurotischen Aktivsten keine Aufmerksamkeit mehr, braucht die letzte Generation auch keine Kunstwerke zerstöre oder den Luftverkehr gefährden. Alles stets aus Kosten von anderen. Ich finde, wir sollten den Ukrainer helfen, härter gegen Putin und die Chinesen vorgehen, uns enger mit den USA abstimmen und weiter in nachhaltige Technologien investieren, Gemeinwohlorientierung der Unternehmen fördern und sehr, sehr guten Geschichtsunterrichten machen.

Die Letzte Generation will ihren Protest solange fortsetzen, bis Abgeordnete ihre Forderungen erfüllen, ein Tempolimit auf Autobahnen etwa, oder ein 9-Euro-Ticket. Aber kein Staat und kein Abgeordneter muss sich erpressen lassen. Die Bürger bestimmen selbst, wie sie die Zukunft ihres Planeten sichern, und nicht eine radikale Minderheit. Man muss sich nur vorstellen, was los wäre, wenn alle ihre Ziele so durchsetzen würden.

Morton Freidel in der FAS

Die Klimakleber sollten versuchen, die HERZEN der Menschen zu erreichen, und an sie zu glauben – und nicht ihren Widerstand herausfordern. Aber soweit können sie nicht denken, weil sie selber die Kinder einer destruktiven, depressiven, entfremdeten Kultur sind.

Woher Klimakleber ihr Geld bekommen

Erhellender Beitrag der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG Online! Zitat:

Der Climate Emergency Fundden McKay und andere unterstützen, ist letztlich ein Risikokapitalgeber für Klimaschutzorganisationen und unterstützt zum Beispiel auch die deutschen Aktivisten der „Letzten Generation“, die sich auf Straßen oder Flughäfen festkleben, Brücken und Banken blockieren oder Suppe auf die Schutzgläser vor Gemälden in Museen schütten.

Es geht ganz bewusst um zivilen Ungehorsam als Strategie im Kampf gegen Ignoranz und Arroganz, unter den Zielen steht eindeutig: „Der Climate Emergency Fund unterstützt disruptiven Aktionismus; es ist der effizienteste Weg, wirkliche Veränderungen zu erzielen.“ Insgesamt hat die Stiftung in diesem Jahr eigenen Angaben zufolge knapp fünf Millionen Dollar an hundert Aktivismus-Organisationen verteilt, in Deutschland neben der „Letzten Generation“ zum Beispiel auch an „Scientist Rebellion“. Genaue Summen erfährt man weder vom CEF noch den Aktivisten.

Quelle: www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutschland-klimaaktivisten-geldgeber-usa-rockefeller-kennedy-1.5726636

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