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Was tun mit 1 Million? Viele würden am liebsten die Arbeit hinschmeißen

Ein Koffen mit Geld

Was machst du, wenn du 1 Million gewinnst? Kaufst du ein Traumhaus? Dein eigenes Fußballteam (wobei das dafür vielleicht doch nicht reichen würde)? Verziehst du dich erstmal in die Karibik? Oder machst du es ganz anders und nimmst dir erstmal frei? Kein Leistungsdruck mehr gefällig? Den ganzen Tag lang nichts tun und dich nur noch um lästige Matheaufgaben kümmern – aber das zumindest im Luxus, denn die Million hast du ja noch nicht ganz ausgegeben. Man hat das Gefühl, dass viele Leute genau das tun würden – sich erst einmal frei nehmen.

Wütend am Telefon: Foto: pexels.com

Warum sind wir so gestresst? Ist der Chef schuld?

Das zeigt ganz deutlich, wie stressig viele ihre Arbeit eigentlich finden. Das heißt also im Klartext: Ich habe eine Million und könnte mit meinem Geld fast alles machen, was ich will. Aber dennoch will ich nichts anderes lieber als meinen Chef eine Weile lang nicht sehen? Das ist ganz schön deprimierend, oder? Vor Kurzem gab es eine Studie von Betway, die besagt, dass 62 % der befragten Frauen und 66 % der Männer ihre Arbeit entweder ganz kündigen oder sich eine Auszeit nehmen würden, wenn sie 1 Mio. gewinnen würden. Leute, woran liegt das? Sind Jobs heute stressiger als sie es früher waren? Oder sind es die steigenden Mieten, die die Menschen in den Wahn treiben und das hart verdiente Geld schnell auf den Nullstand bringen? Sind es die Kosten für die neue Waldorfschule mit der langen Warteliste? Oder vielleicht alles zusammen? Der Stern stimmt jedenfalls zu und sagt, dass Jobs heute stressiger sind als früher, immer mehr Tage werden wegen stressbedingter Krankheit verpasst. Kurz gesagt: Keiner hat mehr Bock auf Büro, Baustelle, Supermarkt oder was auch immer … Das Leben ist schließlich kurz. Aber es hilft alles nichts. Das Geld muss trotzdem her. Wenn man sich nur einmal die Preise für Kinderklamotten ansieht, kommt einem schon das Grauen! Und darin investiert man gefühlte 20 x im Jahr. Der Stern erwähnt auch den Stress zu Hause, der gekoppelt mit dem Stress in der Arbeit zu Problemen führen kann.

Entspannung trotz Arbeitsalltag

Hat man aber jetzt keine Million gewonnen, gibt es noch die Alternative, sich um etwas Ruhe und Entspannung zu bemühen. Leider ist das mit Familie manchmal schwer, aber es gibt doch Möglichkeiten. Einen Männertag zum Beispiel, einmal in der Woche oder einmal im Monat, wenn es gar nicht anders geht. Dann kann die Partnerin oder der Partner auch einen Tag auswählen und mal einfach nur Blau machen.

Auch schon kurz einmal Abschalten kann die Stimmung heben, einen aus dem Alltagstrott herausholen und auf andere Gedanken bringen. Einer Umfrage auf Statista von 2018 zufolge spielen etwa 3,19 Mio. Menschen in ihrer Freizeit häufig Fußball. Wer gerne spielt, kann sich mit einer schnellen Runde FIFA 18 oder 19 vergnügen. Fans von Videospielen würden auch Spiele wie League of Legends empfehlen. Sogar ein Gesellschaftsspiel wie Uno oder Monopoly kann entspannen. Auch ein klassisches Spiel wie Schach kann für mehr Antrieb und ein verbessertes Denkvermögen sorgen. Wer aber richtig spielen möchte, dem hilft vielleicht nichts anderes als eine gute Runde Paintball, dessen beste Anlagen T-Online aufgestellt hat. Ein Escape Room kann auch richtig Laune machen: Das ist eine Einrichtung, die 2007 in dieser Form von Takao Kato in Japan entwickelt wurde und Zimmer enthält, in denen Rätsel gelöst werden müssen, um herauszukommen. Dort ist es ganz so als würde man sich selber Mitten in der Geschichte befinden, beschreibt es das Escape Game TeamEscape.

Es geht darum, so ausgewogen wie möglich, zu leben. Wer zu viel arbeitet und oben drein noch Stress mit der Familie hat, der kommt schnell aus dem Gleichgewicht und dem wird bald alles zu viel werden. Also versuchen, sich hier und da eine Auszeit zu nehmen. Und nicht vergessen: Wenn’s wirklich nicht mehr geht, den Stolz beiseite legen und sich Hilfe holen. Ansonsten versuchen, den Ärger nicht am Chef auszulassen – auch wenn’s manchmal schwer sein mag.

Fotos: pexels.com

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