Meine Ziele für das neue Jahr als Vater, Mann und Mensch

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Der Januar geht dem Ende zu und es ist fast zu spät für die persönlichen Ziele in 2021. Aber eigentlich ist es nie zu spät dafür, sich Ziele zu setzen – so kleine oder unbedeutend sie sein mögen. Wie das bei mir aussieht, erzähle ich jetzt.

Helfen in der Krise

Mit zu den wichtigsten Geschichten im Leben zähle ich „soziale Kontakte“ – nicht nur Freundschaften, die auch, aber Hauptsache man hat eben soziale Kontakte – und zu helfen, ein hilfreicher Mensch zu sein. Oder wie Isa Ulubaev es ausdrückt: Es gibt nur zwei wichtige Dinge: Entwicklung und Beitrag!

Da ich mich nicht nur entwickeln möchte – und das auch nach Kräften tue – sondern auch einen Beitrag zu Großen und Ganzen leisten möchte, habe ich mich im Rahmen der Pflegereserve in einem Hamburger Altenheim gemeldet, um bei den Schnelltest zu helfen. Auf 450-Euro-Basis. Am Freitag erhalte ich meine erst Corona-Impfung und freue mich darauf. Dann ist für mich die doch irgendwo latente Angst vor einer Infektion passé. Ich meine, wenn jeder einen kleinen Teil dazu beiträgt, diese schreckliche Pandemie zu besiegen, werden wir schneller zur Normalität zurückkehren können. Ich meine das nicht nur – ich lebe es.

Weltrettung konkret

Apropos helfen. Nach der Fridays-for-Feature-Bewegung in 2019 bin ich davon überzeugt, dass jeder auch zu dieser Sache beitragen sollte, um die drohende Klimakatastrophe abzuwenden. Meine Tochter kommt gerade in die Pubertät und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie Fragen stellt und sich vielleicht dieser Bewegung anschließt. Da es ihr Welt und ihre Zukunft ist, ich an das Gute glaube, an Lösungen und die Kreativität des Menschen, kann ich gar nicht anders, als etwas tun, als mich engagieren.

Aber was? Weil es mit beruflich so weit gut geht und ich relativ flexible Arbeitszeiten habe, habe ich immer auch ein Ehrenamt nebenbei. Mir ist es wichtig, mich gesellschaftlich zu engagieren. Dabei ist es nicht so entscheidend, worum es geht. Jeder Bereich ist wichtig und sinnvoll, wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen und Engagement zu zeigen.

Ich habe mich dazu entschieden, mich für die Gemeinwohl Ökonomie zu engagieren. Es ist eine der wenigen Möglichkeiten, KONKRET daran mitzuwirken, dass sich etwas ändern, dass sich Unternehmen, dass sich Dienstleistungen und Produkte in der Richtung ändern, dass sie nicht mehr schaden, nichts und niemanden schaden, sondern das Gemeinwohl, das Wohl aller mehren. Die Sache, die Ideen sind toll und seit dem 1.1.2021 bin ich dabei und werde in der Öffentlichkeitsarbeit mitwirken. Ich kann das nur jedem empfehlen. Schaut es euch zumindest einmal an.

Berufliche Fortbildungen und Ausbildung

Ich möchte meine Kreise erweitern und ziele nach einem umfangreichen Coachin im Herbst letzten Jahres nach neuen Tätigkeitsfeldern. Ich möchte mehr mit Menschen arbeiten, Seminare geben, beraten. In erster Linie in Sachen Partnersuche und Trennungen, kann mir aber auch vorstellen, in anderer Hinsicht aktiv zu werden. Entspannungs- und Gesundheitscoach, Feelgood-Manager, Kreativ- und/oder Kommunikationstrainer. Ich habe da schon einige Kurse und Ausbildungen im Auge, eine recht umfangreiche Bibliothek angelegt. Schaue mich auch weiter um nach Maßnahmen, Kursen und Weiterbildungen.

Auslöser für diese avisierten Veränderungen war die Trigger auslösende, extremschmerzhafte Trennung mit von einer offenbar gestörten Frau. Das darf mir nie wieder passieren und ich bin bereit, die volle Verantwortung zu übernehmen, um alles zu tun, das notwendig ist, um mein Lebensthema „Frauen“ und „Liebesbeziehungen“ endlich in den Griff zu bekommen und einem guten Ende zuzuführen. Ich bin immer noch Single und hätte gerne eine Frau auf Augenhöhe, die ich lieben kann und die mich liebt, mit der ich eine stabile und liebevolle Partnerschaft leben und entwickeln kann.

Das ist kein einfaches Thema und viel zu komplex für einen solchen Beitrag. Ich werde aber darauf zurückkommen. Zunächst etwas Leichtes:

Männerarbeit.

In diesem Jahr ist bei mir Männnerarbeit ein Schwerpunkt. Ich habe im Spätsommer eine neu gegründete Männergruppe gefunden, die sich hier ums Eck sogar regelmäßig trifft. Ich bin ganz gespannt und war bisher schon auf drei Treffen dabei. Die Gruppe wird auch wachsen. Mal schauen, wohin die Reise geht und wie wir die Sache ausbauen und nutzen.

Ich habe viele Ideen und freue mich auf die Zeit nach Corona, in der wir uns ganz normal treffen können. Ich beweise es ja schon mit diesem Väter- und Männerblog, dass mir das Thema sehr am Herzen liegt. Mir schweben verschiedene Aktionen und Themen bei der Sache (langfristig) vor. Das geht von Lagerfeuerabende, bis Camping-Ausflüge in der Wildnis, bis hin zu Kochabenden, Entwicklungsseminaren und öffentlichen Diskussionen mit Frauen zu dem Thema. Aber das ist noch Zukunftsmusik. Die Gruppe befinden sich ja noch im Aufbau.

Am Ende suche ich auch neue Männerfreunde. Zwei wichtige Männerfreunde sind mit in 2020 aus verschiedenen Gründen abhandengekommen. Da ist Platz in meinem Leben, den ich auffüllen will.

Mal sehen, wie sich die Sache, meine persönlichen Ziele 2021 umzusetzen entwickelt. Selbstverständlich habe ich hier nicht alle meine Ziele aufgelistet, ich will ja niemanden langweilen – oder mich überfordern. Schaun me ma. Bleiben wir entspannt und wachsam!

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