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Endlich mit dem Rauchen aufhören

Ekliger Aschenbecher - Jetzt mit dem Rauchen aufhören
Ednlich mit dem Rauchen aufhören

Rauchen ist tödlich. Sollte sich herumgesprochen haben. Die Zahl der Raucher bei uns ist rückläufig, dennoch sieht man viele Menschen qualmen. Schrecklich. Eins der Probleme ist, dass Nikotin durch die starke Wirkung auf das Dopamin-System sehr schnell und sehr stark abhängig macht, „süchtig macht“, wie der Volksmund sagt. Rauchen entspannt und macht gleichzeitig wacher. Das ist das eine. Das andere ist, dass man die Schäden, die es anrichtet, nicht unmittelbar erfährt. Der Körper ist sehr geschickt im Umgang mit Giften und findet Wege diese zu neutralisieren, auszugleichen und zu neutralisieren. Aber nicht auf Dauer. Doch so kann es schon viele Jahre, ein paar Jahrzehnte dauern, bis man die Rechnung bezahlt. Aber dann richtig.

Habt ihr schon mal Leute gesehen, die an chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) leiden? Oder Menschen, die an Lungenkrebs sterben? Oder die anderen tödlichen Krankheiten wie Kehlkopfkrebs oder Herzinfarkt und Schlaganfall? Ich schon. Nicht nur als Krankenpfleger. Ich habe vor einigen Jahren einen sehr guten Freund verloren, der an COPD erstickt ist. Er hatte bis zum Schluss geraucht. Die Leiterin des ersten Kindergartens, den meine Tochter besuchte, ist halbseitig gelähmt nach einem Schlaganfall und kann nicht mehr arbeiten. Auch sie eine starke Raucherin. Plötzlicher Herztod unseres ehemaligen Schlagzeugers. Man fand ihn tot in seiner Wohnung, auch er ein Raucher, unsportlich, was weiß ich, was er noch genommen hat. Um Ihre Gesundheit haben die sich alle nicht gekümmert.

Es lohnt sich mit dem Rauchen zuzuhören. Die Lebensqualität steigt sehr schnell rapide und man hat nun eine echte Chance, länger zu leben. Ich weiß, das Aufhören schwer ist und viele immer wieder scheitern. Einige schaffen es gar nicht, aber es ist möglich. Ohne Nikotin ist alles besser, wirklich alles. Auch die Pausen!

Rauchen in der Pause
Beliebte Ausrede um nicht aufhören zu müssen: Die Raucherpause!

Wie ich mit dem Rauchen aufhörte

Ich habe gequarzt wie ein Verrückter. Ungefähr seit dem 13. Lebensjahr. Ich konnte mir ein Leben ohne Zigaretten, ohne zu rauchen, einfach nicht vorstellen. In meinem Hinterkopf gab es natürlich eine Stimme, die wusste, dass es nicht zu war, so zu qualmen. Ich rauchte auch während des Fastens und eigentlich zu jeder sich bietenden Gelegenheit. Man fragte sich, weshalb man die Stunden während des Schlafs ohne Nikotin überhaupt überstehen konnte.

Dann sollte ich Vater werden. Meine damalige Freundin und Mutter meiner Tochter rauchte nicht, hatte aber nichts dagegen, dass ich rauchte. Sie genoss den Qualm, roch ihn gerne. Aber ich fand das blöd. Ich wollte meiner Tochter ein gutes Vorbild sein und sie nicht mit dem Dreck, mit meiner Sucht belasten. Also suchte ich einen Weg hinaus.

Ich fand einen Nichtraucherkurs in der Nähe. Ich glaube, der hat 80,- Euro damals gekostet – aber beschwören möchte ich es nicht, ich weiß es schlicht nicht mehr, aber teuer war es nicht. Ein Nachmittag und der Fall war erledigt. Die Sache hieß GLÜCKLICHER NICHTRAUCHER und war damals von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unterstützt und mitentwickelt. Der Psychologe, der unsere Gruppe betreute, war der Bruder des bekannten Fotografen Jim Rakete. Aber das nur am Rande. Das Schlimmste an dem Kurs war die Akupunktur im Gesicht, das tat höllisch weh, aber dann war das Rauchen auch für mich erledigt.

Rauchen aufhören – Tipps vom Psychologen für den Erfolg

Genau, geklopft hatten wir auch. Das war gut. Ich lag dann ungefähr 10 Tage in sauer, habe gelitten, wie ein Hund. Ich war willenlos, desorientiert, neben der Spur. Aber ich hatte keinen Schmachter und kam nicht mal im Entferntesten auf die Idee rauchen zu müssen. Es war erledigt. Und seit dem habe ich keinen Wunsch mehr nach einer Zigarette. Aber dass ich so durch den Wind war in den ersten Tagen, wird klar, wenn man weiß, dass Nikotin tief im Gehirn dramatische Wirkungen hat. Oder anders ausgedrückt: Nikotin verändert das Gehirn ähnlich wie harte Drogen.

Ich kann es nur wirklich jedem raten: Lasst es sein, lasst das Rauchen sein, gebt es auf, bevor es zu spät ist. Für mehr Lebensqualität aber ist es nie zu spät. Und wenn ihr Kinder habt, ist es doppelt und dreifach wichtig, die Finger von den Drogen zu lassen. Euere Kinder, Eure Gesundheit, ja, der ganze Planet wird es euch danken. Nur Mut.

Über Papalapapi
Ich heiße Mark und bin Vater einer wundervollen Tochter. Papalapapi Vaterblogger, Elternblogger und Männerblogger beschäftigt sich mit Themen rund ums Kinderhaben und Mannsein aus einer subjektiven männlichen und vor allem väterlichen Sicht.

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