Nachtrag zum Weltmädchentag 2016

Weltmädchentag
Nachtrag zum Welt-Mädchentag 2016

Der Weltmädchentag, der International Day of the Girl Child der UN will auf die Rechte unserer Mädchen aufmerksam machen und sie stärken. Ich bin der Vater einer wundervollen Tochter, die aber ganz offensichtlich kein Recht auf ausreichenden Vater-Kontakt auch im Alltag hat. Ihre Vater-Beziehung wird in diesem Land teilweise sehr gering geschätzt und muss hinter der Mutter-Beziehung weit zurücktreten. Das ist eine Farce, eine ideologische, rückständige, konservative und menschenverachtende Farce, die sich in diesem Land abspielt. Dagegen stehe ich auf.

Man fragt sich, was dem Mädchen geschehen ist, das später als Mutter grausam und hart gegen den Vater ihrer Kinder agiert. Da muss doch in der Kindheit etwas schief gelaufen sein, wenn eine Mutter jede vernünftige Vereinbarung mit dem Vater ihrer Kinder verhindert, diese als ihren Besitz begreift, den Vater mit falschen Anschuldigungen und böswilligen Unterstellungen bekämpft und entwertet. Weil es am Ende gegen das Recht ihrer Kinder auf eine gesunde, „gelebte“ Vater-Beziehung ihrer Kinder geht, erwähne ich das hier. Ich habe ein Mädchen und mein Mädchen hat kein Recht auf ihren Vater im Alltag, in den Ferien, in der Schule, bei medizinischen Belangen und sonst etwas. Das Sorgerecht ist das Papier nicht wert, auf dem es steht. Die deutsche Familiengerichtsbarkeit, aber vor allem gewisse Rechtsanwältinnen und Gutachterinnen verhalten sich zutiefst menschenverachtend. Auf Kosten unserer Kinder, auf Kosten unserer Mädchen.

Das muss sofort aufhören. Aber wie? Frau Schwesig, die auch einmal ein Mädchen war, drückt sich bisher erfolgreich um eine glasklare Deeskalation der Elternkonflikten bei den Familiengerichten. Unser Justizminister, der einstmals ein kleiner Junge war, will die unsäglichen Verfahren in den Familiengerichten nicht anfassen. Niemand traut sich, die Dinge beim Namen zu nennen und sich an dieser Stelle für unsere Mädchen einzusetzen. Deshalb müssen viele Mädchen weiter still und heimlich leiden. Niemand kann in ihre Seelen schauen, sie merken es erst später in der Pubertät und im Erwachsenenleben. Deshalb sollte jeder Mensch – jede Rechtsanwältin und jede Mutter – ins Gefängnis kommen, wenn er die Recht seiner Kinder beschneidet, vergewaltigt, behindern und verweigert.

Ansonsten, Entschuldigung, ist natürlich alles in Pink am Weltmädchentag.

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