Die Arbeit und die Bundestagswahl – Infografik zur Entwicklung der Beschäftigung in Deutschland

Arbeit und Bundestagswahlkampf: Die Bundeskanzler-Bilanz
Die Bundeskanzler-Bilanz in Bezug auf Arbeitsplätze

Arbeit – darum geht es immer. Ausreichend Beschäftigung. Bei diesem Bundestagswahlkampf steht das Thema nicht im Zentrum der Debatte, da es ausreichend Arbeit gibt. Von „Vollbeschäftigung“ ist die Rede. Wir wollen uns das hier einmal anschauen.

Die aktuellen Zahlen veröffentlicht das Arbeitsamt, wie es früher hieß. Heute nennt es sich Bundesarbeitsagentur und zeigt die aktuelle Statistik auf seiner Website: Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und gemeldetes Stellenangebot – Die aktuellen Entwicklungen in Kürze.

Bei einigen Statements mancher Zeitgenossen, kann man nur die Vermutung der Geschichtsvergessenheit nahelegen. Erinnern sie sich nicht an die Zeiten hoher Arbeitslosigkeit und deren Folgen? Zuletzt während der ersten Jahre von Schröders Kanzlerschaft in einer rot-grünen Koalition mit einem Außenminister und Vizekanzler Joschka Fischer. Es waren interessante Zeiten damals, denn die sogenannte Agenda 2010 wurde durchgesetzt, der Balkankrieg beendet und der Irakkrieg abgelehnt. Aber darum soll es hier nicht gehen. Es soll um die kontinuierliche Verbesserung der Lebensumstände gehen, die seit bestehend der Bundesrepublik beständig fortschritt.

Ein Beispiel: „Der Reallohn ist seit 1950 allmählich von 17,12 Punkten auf 100,00 Punkte im Jahr 2016 gestiegen. Dabei verlief die Steigerung des Lohnniveaus im Verlauf der 66 Jahre relativ konstant. Auf zwei Besonderheiten soll jedoch verwiesen werden. Zwischen den Jahren 2003 und 2009 stagnierte die Entwicklung des Reallohns. Der Reallohn pendelte sich bei circa 91 Punkten ein und stieg erst ab 2010 weiter an.“

Die Frage nach sinnvoller Arbeit

Wenn man dann die Schwarzmalerei insbesondere der LINKEN und anderer Kräfte am Rande der politischen Störungen betrachtet, kommt man zu dem Schluss, dass hier Unwissen mit Propaganda eine unselige Allianz eingehen. Natürlich: Es gibt mehr prekäre Beschäftigung, mehr schlecht bezahlte Arbeit und gleichzeitig mehr Millionäre und Lohnsteigerungen auf sehr hohem Niveau. Aber diese Verhältnisse sind im Vergleich zu den früheren doch die besten, die wir hatten. Perfekt ist gar nichts und schon gar nicht Arbeit.

Andererseits ist das Versprechen der Kanzlerin auf Vollbeschäftigung für viele Langzeitarbeitslose noch nicht in die Tat gesetzt. Gerade kleinere Jobs werden für Nebeneinkünfte genutzt und sollten also solche schärfer besteuert werden, schreibt Sven Astheimer in seinem Kommentar in der unter dem Titel Gelegenheit macht Arbeit in der der FAZ.

Wenn wir nach Arbeit und deren Bezahlung fragen, sollten wir auch nach sinnvoller Arbeit, nach sinnvoller Beschäftigung fragen. Denn die Leute bekommen keinen Burnout wegen ihrer niedrigen Löhne, sondern wegen stressiger und meisten sinnfreier Arbeit. Darauf könnten die Partei antworten finden. Tun sie aber nicht. Sie sind in der Regel froh, dass so viele Menschen in Lohn und Brot, die Steuerkassen gefüllt und der soziale Frieden recht stabil ist. Wenn man von den Entgleisungen des rechten (Morde der NSU an Migranten usw.) und linken Terrors (Straßenschlachten beim G20-Gipfel in Hamburg etc.) absieht. Diese Entwicklung mag mit der „Großen Koalition“ (Groko) und der Schwäche der parlamentarischen Opposition zusammenhängen. Dennoch ist es sehr wichtig, sich die Entwicklung von Arbeit und Beschäftigung in Deutschland einmal genauer anzuschauen. Beispielsweise die Entwicklung der Arbeitslosenquote. Vielleicht hilft das bei der Entscheidung, wo ich bei der Bundestagswahl mein wertvolles Kreuzchen mache. Bitte schön:

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