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Buchbesprechung: Kann ich nicht sagen, muss ich nackt sehen – Was Männer über Beziehung, Sex und Liebe denken

Buchcover: kann ich nicht sagen, muss ich nackt sehen - Was Männer über Beziehung, Sex und Liebe denken
Kann ich nicht sagen, muss ich nackt sehen: Was Männer über Beziehung, Sex und Liebe denken

In Ihrem Buch Kann ich nicht sagen, muss ich nackt sehen drucken Max & Jakob Gespräche, Antworten auf Zuschriften und Gedanken ab aus ihrem Podcast Beste Freundinnen ab. Ich kannte den bisher nicht, obwohl ich schon mal davon hörte. Auf der Website (Link dazu unten im Beitrag) entdeckte ich auch den Väter-Podcast Beste Vaterfreuden. Sehr interessant und spannend das alles, wie vor allem auch ihr Buch, dass ich hier vorstellen möchte.

„Wenn Männer und Frauen so offen miteinander reden würden wie Max und Jakob, wäre unsere Generation weniger beziehungsunfähig„, sagt Michael Nast

Ich finde es immer gut, wenn Männer sich zusammen tun und miteinander wichtige Themen bereden. Und was gibt es hier Wichtigeres als die Sache mit der Liebe, mit den Frauen und am Ende mit der eigenen Vaterschaft? Deshalb gibt es ja auch diesen Vaterblog hier! Es ist allein dir Frage, wie diese Themen behandelt werden und wie man darüber redet. Und Max & Jakob machen das sehr frei, sehr offen, sehr klar, sehr menschlich, sehr männlich, sehr humorvoll und originell. Kann ich so sagen, muss ich nicht nackt sehen!

Das Buch lohnt sich. Man schlägt es auf und schon geht es los. Im Vorwort stehen einige Gedanken, die ich hervorheben möchte, die klar und deutlich zur Sache kommen, die man sich heutzutage bei den vielen Ratgebern und Coaching-Angeboten, bei der vielen Kritik an Vätern und Männern gar nicht mehr zu denken traut: „Dieses Buch ist auch kein Guide, der zeigen soll, wie man eine optimierte Version seiner selbst wird. Wir glauben, dass jeder sowieso die beste Version von sich selbst lebt. Wir bleiben auch gerne weiterhin so scheiße, wie wir sind. Mal rutschen wir mit angezogener Handbremse durch die Kurven unserer schnellen Welt. Mal trifft uns der Schlag, dass es noch ein tieferes Tief gibt, und wir versinken im schwarzen Loch der eigenen Seele. Und manchmal ist das Leben so einfach wie eine Portion Pommes rot-weiß ab der nächsten Frittenbude. Aber wer dieses Buch liest, wird sich automatisch mit sich selbst auseinandersetzen die die Fragen stellen, die wir uns stellen. Und so an die eigenen dunkelsten und hellsten Orte reisen. Für diese Reise legen wir euch den besten Rettungsring überhaupt um: Humor.“

Das Taschenbuch Kann ich nicht sagen, muss ich nackt sehen ist mit über 300 Seiten ein langdauerndes Lesevergnügen. Es ist vollgepackt mit Männersachen, Kerl-Geschichten und männlichen Ansichten einer sehr realen, aber auch sehr angeschlagenen Welt, in der wir uns selbst finden und unsere Beziehungen gestalten müssen. Mancher Lacher ist darin und manch einfache, aber auch tiefe Einsicht.

Es ist eine bestimme Generation (vermutlich „Generation Y“), die hier spricht und es nicht meine. Aber ich denke, die Inhalte dieses tollen „Männerbuchs“ beziehen sich auf das aktuelle Leben in einer modernen, demokratischen Gesellschaft einer sehr erfolgreichen Industrienation im angeschlagenen Kapitalismus. Da ist es relativ egal, zu welcher Generation du gehörst, denn die Themen, denen du begegnest sind meistens dieselben und die Gedanken sind auch nicht alle neu. Sie sind nur klar und reflektiert … und lustig.

Was Männer über Beziehung, Sex und Liebe denken – Nach dem Erfolgspodcast BESTE FREUNDINNEN

Kann man mit einem Podcast in Deutschland erfolgreich wie ein Popstar werden? Max und Jakob können es. Und zwar einfach indem die beiden miteinander darüber reden, was sie bewegt, glücklich macht oder runterzieht. Und große Überraschung: Das hat vor allem mit Frauen, Sex und Beziehungen zu tun. Dabei sind sie so gnadenlos ehrlich und selbstironisch, dass man nicht aufhören kann, ihnen zuzuhören. Weil sie einen zum Lachen und zum Nachdenken bringen. Und weil es in einer Welt voll perfekter Instagram-Accounts und Selbstoptimierungs-Ratgebern einfach wunderbar beruhigend ist, dass wir letztlich doch alle dieselben Hoffnungen, Ängste und Probleme haben.

Fazit
Das Buch Kann ich nicht sagen, muss ich nackt sehen – Was Männer über Beziehung, Sex und Liebe denken ist für alle Männer, die gern über Beziehungen, Liebe und Sex nachdenken und hier Anregungen suchen. Aber natürlich ist genau das auch für Frauen spannend, die ihre Kerle oder die Sache mit den Männern besser nachvollziehen, verstehen wollen. Oder was zu lachen brauchen.

Womit ich etwas Schwieigkeiten habe bei dem Buch, sind die aufgeschriebenen Unterhaltungen. Die Dialoge aus dem Podcast werden abgebildet und das mag ich nicht so in Büchern. Ich lese gerne Interviews auf Newsporalen, aber in einem Taschenbuch finde ich sie eher ungewöhnlich. Dennoch: Bei DIESEN Dialogen ist mir das Lesen leichtgefallen. Und das Buch hat auch längere Texte und Geschichten. Lesetipp: „Seelenficker de luxe“. Es finden sich aber auch viele Fragen zum Selbstbeantworten im Buch, etwa „Fünf Fragen an das erste Date“ und „Fünf Fragen für das letzte Date“ oder „Elf Fragen an einen Seelenficker“. Und es gibt die „Elf Dinge, die ein Mann über eine Muschi wissen sollte“. Alles im allen sage ich: Kaufen! Kauft das Buch und lest, erntet frischen Wind für euer Bezeihungsleben – auch das zukünftige – und seht zu, dass ihr so lebendig und aufrichtig werden, wie Max & Jakob in diesem ungewöhnlichen Taschenbuch, das es ja auch als eBook und als Hörbuch gibt!

Kann ich nicht sagen, muss ich nackt sehen – Was Männer über Beziehung, Sex und Liebe denken

Buch hier kaufen
von Max & Jakob
352 Seiten, Penguin Verlag (11. Februar 2019)
ISBN 978-3328103875
Taschenbuch 10,- Euro

Hörporbe „Kann ich nicht sagen, muss ich nackt sehen“

 
Erklärvideo zum Nacktsehen
Was ist deine nackte Wahrheit?

Leseprobe „Kann ich nicht sagen, muss ich nackt sehen“

Fullscreen Mode

Links über Max & Jakob

Über Papalapapi
Ich heiße Mark und bin Vater einer wundervollen Tochter. Papalapapi Vaterblogger, Elternblogger und Männerblogger beschäftigt sich mit Themen rund ums Kinderhaben und Mannsein aus einer subjektiven männlichen und vor allem väterlichen Sicht.

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