Tochterherz und die Sache mit dem Hund – Familienhündchen für die Maus

Hund Dotti - Stofftier Familienhund
Tochterherz und die Sache mit dem Hund - Familienhündchen für die Maus

Wir wollen ein Hund. Einen Familienhund für die halbe Familie. Also einen Trennungsfamilienhund. Ich möchte den Hund, um etwas Ansprache und was zum Kuscheln zu haben – bin ja immer noch Single und auf dem freien Markt der Liebe nicht unter die Haube zu bekommen – und meine Tochter möchte einen Hund. Kinder lieben Tiere, lieben die Verantwortung, das kuschelige Fell, die Freundschaft und die Aufsicht über das Tier und das Spielen mit dem Hund. Doch aktuell kann ich mir keinen Hund leisten. Was nun?

Mops im HeuWir hatten Nachbarn – und haben sie immer noch, ist jetzt nur zwei Straßen weiter – die ihren kleinen Hund gerne Kindern zum Gassigehen mitgeben. Das ist sehr gut für die Kinder und für den Hund. Es ist ein sehr sozial engagiertes Paar, das auch ein Patenkind betreut und den Verein für Hundehilfe hundeliebe-grenzenlos.de auf Zypern untersützt. Von dort stammt das süße Hündchen – und sie haben noch eins – das kaum bellt und sehr pflegeleicht ist. Und so sind wir langsam auf den Geschmack gekommen, selbst einen Hund zu haben.

So ein Haustier ist eine Menge Verantwortung. Und bei Hunden fällt das besonders ins Gewicht. Mehrmals tägliche Gassi gehen, Fressen kaufen und bereitstellen, Pflege und Impfungen, Zuwendung und Ausbildungen schießen auch schnell mal ins Geld. Geld, das ich nach dem Umzug, den Sommerferien und nach dem Schlammassel im Familiengericht nicht habe. Es gibt auch pflegeleichtere Tiere, wie Hamster, Meerschweinchen, Mäuse, Ratten und Vögel. Selbst eine Katze macht nicht so viel Arbeit wie ein Hund. Und da ihr meist ein Leben als Zimmertiger gegönnt ist – wir leben im 3. Stock in einer dichtbesidelten Wohngegend im innerstädtigen Bereich – braucht sie auch nicht so viel Tierarzt. Und kann auch gut mal alleine bleiben. Im Gegensatz zum … Familienhund.

Eine Bulldogge ist kein Familienhund

Bulldogge in der S-BahnGestern, auf dem Weg zurück aus Omas Garten, setzte sich eine Bulldoge samt Herrchen uns gegenüber. Der mächtige Herr war von einem Sicherheitsdienst, aber es wurde nicht klar, ob er zum Dienst fuhr oder vom Dienst kam. Er hatte keine gute Art, aber eine freundliche. Irgenwie so latent grenzüberschreitend. Die Gefährlichkeit seines Hundes war für ihn kein Thema. Sicher, es gibt es Wesentests für diese Bulldoggen und wenn das Tier irgendwie komisch wäre, müsste es einen Maulkorb tragen.

Aber wir kennen uns nicht so gut aus mit diesen mächtigen Hunden und hatten im ersten Moment Angst. Doch Feingefühl besaß der Mann mit dem Hund ganz und gar nicht. Na ja, im ersten Moment hatte wir beide etwas Angst, also meine Tochter und ich. Aber im Laufe der Fahrzeit zerschlugen sich die Bedenken. Außerdem veruschte ich mit dem Hund zu reden und er hatte tatsächlich ein freundliches Wesne, wollte gestreichelt und bequatscht werden von meiner Tochter. Doch dazu hatte sie keine Lust. Die Maus war doch beeindruckt von dem fleischmächtigen Klops von einem Hund, der da angelehnt, an die schweren Beine seinen Herrchens, gähnte und glotzte. Freundlich zwar, aber irgendwie ungeheuerlich. Ich mag solche großen, schwere Hunde nicht, die einen durchaus gefährlich werden … könnten.

Dann lieber einen Dackel

Tochter und Papa HundesittingEinige Wochen zuvor hatte ich einen Bekannt getroffen, der seinen alten Hund an der Leine führte. Ich wusste nicht, dass er Hundebesitzer ist und so kamen wir über das Thema ins Gespräch. Er hatte die Idee, doch Hundesitting bzw. Hundebetreuung über das Wochenenden anzubieten. Er wollte mich und meine Tochter mit seinem Hund fotografieren, um mit dem Bild Announcen aufzugeben und kleine Abreißzettel herzustellen, die wir an geeigneten Stellen aushängen sollten. Sehr gut Idee. Wir haben dann ein paar Tage später das Foto mit dem alten Familienhund eines wohlmeinenden Pärchens mit Baby mit dem Handy gemacht. Darauf hatte ich dann einen Flyer gemacht und diesen dann unter anderen bei Facebook gepostet.

Die Flyer an den Bäumen, Wänden und an den Anzeigenwänden der Supermärkte waren nicht so erfolgreich. In einer lokalen Facebook-Gruppe schon. Wir haben die Dackelhündin Dotti kennengelernt. Und ihr Frauchen natürlich. Und es kann gut sein, dass wir demnächst die Hundedame mal ein Wochenende zu uns nehmen. Meine Tochter ist jedenfalls schon verliebt in Dotti, die so aussieht wie der Dackel aus PETS, den wir ganz oben im Bild sehen. Deshalb habe ich auch den kleinen Stoffhund bei Mediamarkt für sie gekauft. Wir sehnen uns beide nach einem Familienhund.

PETS – Trailer deutsch

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