Als Vater spüre ich es immer wieder: Die Kids kommen nach Hause, total ausgepowert. Augen glasig vom endlosen Lernen, Rucksäcke schwerer als ihr Gemüt. Schule soll stark machen – stattdessen zerfrisst Leistungsdruck viele von ihnen. Genau deswegen hat die Bundesschülerkonferenz in ihrem großen Workshop-Wochenende (23.–25. Januar 2026 in Berlin) gekämpft für echte Veränderung – mit über 100 Vertretern aller Altersgruppen von Grundschülern bis Abiturienten.
Was hat zur Bundesschülerkonferenz und zum Workshop geführt?
Die Krise brodelt schon lange: Burnout bei Zehntklässlern, Ängste vor Prüfungen bei Viertklässlern, Schlafdefizite quer durch alle Klassenstufen. Die Kampagne „Uns geht’s gut?“ hat’s gezündet. Im Rahmen der Bundesschülerkonferenz – dem Dachverband junger Stimmen aus ganz Deutschland – kamen diverse Altersgruppen zusammen: Kleine aus der Grundschule mit ersten Stressgeschichten, Mittelstufler mit Hausaufgaben-Albträumen und Oberstufler mit Abipressionsberichten. Das Workshop-Wochenende war intensiv: Drei volle Tage mit Podiumsdiskussionen, Breakout-Sessions und Gruppendynamiken. Sie haben Umfragen analysiert (z. B. 70% der Kids fühlen sich überfordert), Expert:innen befragt und eigene Stories geteilt – von Pausenhof-Mobbing bis digitalem Druck.
Die Kernideen aus Konferenz und Workshops
Fokus aller Altersgruppen: Mehr Schulsozialarbeiter – von Kita bis Gymnasium. Jede Schule braucht sie als Fixpunkt für Kids jeden Alters, die reden wollen. Pflicht-Fortbildungen für Lehrer rund um alle Stufen: Wie erkennt man Stress bei einem 8-Jährigen anders als bei einem 17-Jährigen? Highlights der Workshops waren altersgerechte Ansätze: Für Jüngere „Spiel-Zeit gegen Druck“, für Ältere „Peer-Beratung“. Diverse Gruppen haben Rollenspiele gemacht, Strategien gegen Leistungsdruck entwickelt – und ein Manifest entworfen, das von Grundschülern bis Abiturienten unterzeichnet wurde.
Persönlich: Warum mich das als Papa aller Altersstufen trifft
Bei meinen Kids sehe ich’s live: Der Kleine (Grundschule) weint vor Mathe, der Große (Oberstufe) zockt nachts, um abzuschalten. Das Workshop-Wochenende der Bundesschülerkonferenz mit seinen diversen Altersgruppen zeigt: Jede Phase braucht maßgeschneiderte Hilfe. Kein Einheitsbrei, sondern smarte Lösungen – offene Gespräche, Entspannungsräume, weniger Screens. Als Väter müssen wir pushen: Reden wir altersgerecht, hören wir zu.
Ausblick: Was Workshops und Konferenz bewirken sollen
Das Wochenende endete mit Action: Petitionen an Länder-Bildungsministerien, Pilot-Workshops in Schulen aller Stufen und eine Multi-Generations-Kampagne. „Uns geht’s gut?“ geht viral – mit Challenges für Grundschüler (Atemspiele) bis Oberstufer (Stress-Talks). Unterstützt uns Eltern: Teilt die Forderungen, baut zu Hause Brücken zwischen Altersgruppen.
Die Bundesschülerkonferenz hat geredet – diverse Altersgruppen vereint. Jetzt handeln wir Väter für starke Kids in allen Phasen.
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