Poesie eines gedemütigten, entrechteten, entwerteten Vaters

Weil ich mich darüber empöre, dass ich meine Tochter nicht sehen darf, darf ich meine Tochter nicht sehen.

Weil ich darüber traurig bin, dass ich meine Tochter nicht sehen darf, darf ich meine Tochter nicht bei mir haben.

Weil ich ein Mensch bin, der untröstlich ist, seine Tochter nicht sehen zu dürfen, wird befürchtet, meine Tochter nehme Schaden, so dass man befindet, sie nicht zu sehen, wäre das Beste.

Und weil ich mich darüber empöre, darf ich meine Tochter nicht sehen. Die kranke „Logik“ eines kranken Systems in einem Irrenhaus, das sich Welt nennt.

Aber wenn ich sage, dass ich mich beruhige, die Empörung sich auflöst, wenn meine Tochter bei mir ist, heißt es, ich missbrauche die Tochter für meine seelische Stabilität. Und ich darf meine Tochter nicht sehen.

Es ist die Mutter die das spricht. Die Mutter und das System sind eins.

Gerechtigkeit ist eine Karte im Tarot. Vernunft gibt es nicht. Du als Vater hast die Arschkarte.
Es ist schlimm. Sehr schlimm

1 Kommentar zu Poesie eines gedemütigten, entrechteten, entwerteten Vaters

  1. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, da es mir gerade ebenso geht. Nur sind es bei mir 2 Mütter die 2 kleine Mädchen von mir abgetrennt haben.
    Meine 2 jährige sagt nicht mehr Papa zu mir, sondern zu dem neuen Partner meiner Ex.

    Vater sein in Deutschland = Geldbeutel und kostenlose Kinderbetreuung der Mutter
    Kind sein in Deutschland = Eigentum der Mutter und deren Willens

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