Mario Adorf ohne Vater – und doch Vater von vielen Rollen
Mir stellt sich zum Tode von Mario Adorf folgende Frage: Was bedeutet „Vatersein“, wenn der eigene Vater faktisch nicht da ist – und wie suchen wir dann selbst als Väter Wärme, Nähe und Sinn?
Mir stellt sich zum Tode von Mario Adorf folgende Frage: Was bedeutet „Vatersein“, wenn der eigene Vater faktisch nicht da ist – und wie suchen wir dann selbst als Väter Wärme, Nähe und Sinn?
Ich stelle hier drei richtig tolle Bücher vor, die von Männern geschrieben wurden, aber sich nicht explizit an Männer richten. Dennoch meine ich, sollten gerade Männer sie lesen. Tiefgründigkeit fehlt nämlich vielen meinen Geschlechtsgenossen.
Klingt komisch - ist aber so: Der Tod gehört zum Leben. Es ist wichtig darüber zu reden. Wie in diesem Buch.
Der Tod ist ein leidiges, doch spannendes Thema. Manche glauben, sie kämen um das Thema drumherum. Aber das funktioniert nicht gut. Spannend daher vor allem: "Männer in Todesnähe".
Das schöne Leben der Toten? Die Toten haben ein ... Leben? Und es ist schön? Wie das? Schauen wir es uns näher an, diesen "unbeschwerten Umgang mit dem Ende".
Männer trauern anders. Ist das wirklich so? Ist Trauer nicht individuell, liegt es am Geschlecht, der Kultur, der Erziehung, wie jemand trauert? Das Buch von Trauerbegleiter von Thomas Achenbach beleuchtet die Sache.
Der wunderbare Jesper Juul ist am 25. Juli 2019 in Dänemark nach langer, schwerer Krankheit gestorben. Er prägte Begriffe wie "Gleichwürdigkeit" und arbeitete für "gelingende Beziehungen".
In der Karwoche, der Woche vor Ostern, poppt das Thema Sterbehilfe wieder auf, da das Bundesverfassungsgericht darüber verhandelt. Papapapapi Vaterblog schaut sich die Sache mal an.
Aretha Franklin starb mit 76 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Sie war auch eine Ikone des Feminismus und der schwarzen Bürgerrechtsbewegung. Die Queen of Soul war ein großartiges Vorbild für alle Frauen und Musikerinnen.
Viele Erwachsene haben Schwierigkeiten über den Tod zu sprechen, das Ende wird leicht verdrängt. Doch wie helfen wir unseren Kindern wenn der Tod zum Thema wird.
Wehe, Du bist alt und wirst krank! Wir werden immer älter, die Medizin immer teurer, gut Pflegekräfte immer weniger und eine gute, sichere und angemessene Versorgung im Alter kaum noch vorstellbar. Wie ist es wirklich, wie sieht es aus? Darüber klärt der Journalist Raimund Schmid in seinem kürzlich erschienen Buch Wehe, du bist alt und wirst krank über die Missstände in der Altersmedizin auf. (mehr …)
„Die Polizei fahndet intensiv nach dem 19-Jährigen Marcel H., der einen Nachbarjungen (9) erstochen haben soll.“ schreib N-TV zur aktuellen Tragödie, dem Mord an einem Kind. Der Boulevard ist voll mit reißerischer Aufmachung, mit Panik, Hass und wilder Hatz. Sogar die Rocker der Bandidos, die gern mal in Mordfälle und Gewalttaten verwickelt sind, sollen den jugendlichen Mörder. In den sozialen Netzwerken wird voller Wut von Selbstjustiz fantasiert, das Theme ruft die verwegensten Instinkte der Menschen hervor. Verständlich. Oder? So schrecklich dieser Mord ist, wir trauern mit den Eltern des Jungen, die unser ganzes Mitgefühl und unsere Solidarität besitzen, so müssen wir auch darauf hinweisen, dass der Straßenverkehr mehr Opfer fordert, aber die nehmen wir einfach so hin … (mehr …)
Als vor einem halben Jahr mein Vater unerwartet verstarb brach für mich eine Welt zusammen. Ich wurde von einem Gefühlsmoment in das komplette gegensätzliche Gefühlsspektrum geschleudert. Unsere Tochter erblickt eine Woche zuvor die Welt. Auf so etwas bereitet dich niemand vor. Nach einem kurzen Schockzustand kam in mir die Frage auf wie soll ich das nur unserem vierjährigen Sohn erklären? Die Info vom Tod ereilte mich auf dem Parkplatz unseres Kindergartens. Ich hatte ihn gerade morgens dort abgegeben und wollte meine Elternzeit beginnen bzw. schnell nach Hause meine Frau in ihrem Wochenbett unterstützen. Und so kam alles anders. (mehr …)
Der absolute Horror: Du verlierst deine beiden Kinder durch einen tragischen Unfall auf einen Schlag. So geschehen am Wochenende. Der Vater der zwei 4- und 6-jährigen Kinder verlässt das Haus, um nach einer Bahnverbindung zu schauen. Die Kinder platschen so lange in der Badewanne. Das tötliche Versehen war offenbar der Rasierappart, der, an einer Steckdose angeschlossen, in de Badewanne fiel. Für die Geschwister, ein Junge und ein Mädchen, kam jeder Hilfe zu spät. Es kann nichts Schlimmers für im Leben von Eltern geben. (mehr …)
"Wir sind immer nur einen Herzschlag vom Tod entfernt", sagt eine Schauspielerin in der TV-Serie Falling Skies. "Das war so und wird auch immer so bleiben." Diese einfache Wahrheit mussten die Eltern, Geschwister, Angehörigen, Freunde und Mitschüler der Opfer des Amoklaufs von Newton kurz vorm Weihnachtsfest 2012 aufs Schmerzlichste erfahren. Ein durchgeknallter Jugendlicher erschoss in blinder Raserei in einer Grundschule in Connecticut USA 20 Kinder im Alter von 6 und 7 Jahren, 6 Erwachsene und seine Mutter. Es ist so dermaßen erschütternd und traurig, dass einem kaum Worte dazu einfallen. Dennoch tritt der Vater eines erschossenen Mädchens vor die Kamera und gibt seinem gebrochenen Herzen Ausdruck. Ich konnte das nicht ansehen.