Medialer Umgang mit Tragödien: Jugendlicher ermordet 9-jährigen Jungen. Denkt jemand an die vielen im Straßenverkehr getöteten Kinder?

„Die Polizei fahndet intensiv nach dem 19-Jährigen Marcel H., der einen Nachbarjungen (9) erstochen haben soll.“ schreib N-TV zur aktuellen Tragödie, dem Mord an einem Kind. Der Boulevard ist voll mit reißerischer Aufmachung, mit Panik, Hass und wilder Hatz. Sogar die Rocker der Bandidos, die gern mal in Mordfälle und Gewalttaten verwickelt sind, sollen den jugendlichen Mörder. In den sozialen Netzwerken wird voller Wut von Selbstjustiz fantasiert, das Theme ruft die verwegensten Instinkte der Menschen hervor. Verständlich. Oder? So schrecklich dieser Mord ist, wir trauern mit den Eltern des Jungen, die unser ganzes Mitgefühl und unsere Solidarität besitzen, so müssen wir auch darauf hinweisen, dass der Straßenverkehr mehr Opfer fordert, aber die nehmen wir einfach so hin … „Medialer Umgang mit Tragödien: Jugendlicher ermordet 9-jährigen Jungen. Denkt jemand an die vielen im Straßenverkehr getöteten Kinder?“ weiterlesen

Wenn das Geld für Urlaub nicht reicht

Urlaub ist die schönste Jahreszeit im Jahr. Alle freuen sich drauf, vor allem die Kinder auf den Sommerurlaub. Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein … Nur für manches Haustier kann so ein Familienurlaub zum Albtraum werden. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass eine Familie mit Kindern, geliebte Haustiere vor dem Jahresurlaub kurzerhand aussetzen. Denn Heutzutage gibt es Hundehotels und Katzenmuttis, Hamsteromas und Mäusemuttis. Da muss niemand verlustig gehen.

Es ist kein Geheimnis: Urlaub ist teuer und das bekommen vor allem Familien zu spüren. Bereits 2014 lebten hierzulande über 3,4 Millionen minderjährige Kinder in Haushalten, bei denen das Geld nicht für eine einwöchige Urlaubsreise ausreicht. Diese erschreckende statistische Erhebung zeigt ganz deutlich, dass man eben doch offener über Geld sprechen müsste.

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Buchbesprechung: Gesundgevögelt in 12 Wochen – Praxisbuch für Paare und alle, die es wieder werden wollen

Das ist schon mal klar: Der Titel „Gesundgevögelt in 12 Wochen“ ist brillant. Wenn auch nicht neu. Denn die Autorin und Gesundheitsexpertin Susanne Wendel hat den Begriff schon einmal verwendet. Macht nix, der Titel sollte jedes Paar zum Kauf verführen und ich lese es, um mich schon mal auf eine zukünftige Partnerschaft zu freuen. Doch was ist dran, was ist drin an diesem gesundgevögeln? Ich habe es untersucht. „Buchbesprechung: Gesundgevögelt in 12 Wochen – Praxisbuch für Paare und alle, die es wieder werden wollen“ weiterlesen

Charity: Care-for-Rare Awareness-Kampagne zum Tag der seltenen Erkrankungen

„Forschung kann helfen!“ Unter diesem Motto steht die aktuelle Aufklärungskampagne der Care-for-Rare Foundation zu seltenen Erkrankungen. Anlässlich des heutigen 10. internationalen Tages der seltenen Erkrankungen lanciert die Münchner Stiftung eine bundesweite Kampagne, die auf das Schicksal von Kindern mit seltenen Erkrankungen aufmerksam machen will.
Dabei kann jeder mithelfen! Care-for-Rare ruft die Öffentlichkeit dazu auf, sich im Aktionsmonat März für die Waisen der Medizin stark zu machen und die Botschaft zu verbreiten. „Charity: Care-for-Rare Awareness-Kampagne zum Tag der seltenen Erkrankungen“ weiterlesen

Frausein heute – Die erste Hälfte deines Lebens versauen dir deine Eltern und die zweite die Kinder

Ich bin Mann und Vater und schreibe hier über Väter- und Männerthemen, über Familie, Kinder, Erziehung, Partnerschaft und Familienpolitik. Was „Frausein heute“ bedeutet kann ich nur von Aussen betrachten und ist auch nicht mein Thema. Aber vielleicht doch, da ich ja unmittelbar von der tiefen Krise, in der das „Frausein heute“ steckt betroffen bin – etwa in Form einer Heile-Welt-Familienpolitik, der feministischen Macht in diesem Bereich, in der Grundschule, in der Lehrerinnen dominieren, in der Freizeit mit meinem Kind, wo Männer die Ausnahme sind usw. usf. Und da entdecke ich den Beitrag „Ich schäme mich für mein Geschlecht“ auf WELT.DE, der die schwerwiegende Identitätskrise der modernen Frau brillant erhellt. „Die erste Hälfte deines Lebens versauen dir deine Eltern und die zweite die Kinder – hat Autorin Julia Friese von Barbara Schöneberger gelernt“. Schauen wir hin. „Frausein heute – Die erste Hälfte deines Lebens versauen dir deine Eltern und die zweite die Kinder“ weiterlesen

Vorbereitung auf das Familiengerichtsverfahren mit dem Workshop: Fiese Tricks von Anwälten und Richtern

Ich persönlich rate dringend jedem, ob Mann oder Frau, vor einen Gang vor ein deutsches Familiengericht ab. Frei nach den Inschriften beim Orakel zu Delphi: Erkenne dich selbst – nichts im Übermaße – gehe nie vor Gericht (aus TITAN von Robert Harris). Aber wenn man gezwungen wird, etwa weil der Ex-Partner einen Antrag gestellt hat oder durch Umgangsverweigerung, sollte man sehr gut vorbereitet sein. Wie, das erfährt man in dem Workshop „Fiese Tricks von Anwälten und Richtern“ aus der Reihe „Strategie und Taktik der Verfahrensführung“ mit Manfred Herrmann des Väteraufbruch für Kinder – Kreisverein Köln e.V.. Ich veröffentliche das auf meinem Blog hier, obwohl der Workshop in Essen stattfindet und nur 25 Teilnehmer zulässt, weil ich einen Teil meiner Kraft und meiner Zeit dafür investieren werde, das Unrecht und die Menschenverachtung in den Familiengerichten aufzuhalten und zu bekämpfen. „Vorbereitung auf das Familiengerichtsverfahren mit dem Workshop: Fiese Tricks von Anwälten und Richtern“ weiterlesen

Falschbeschuldigungen: Solidarität mit Jörg Kachelmann

Jörg Kachelmann ergriff kürzlich das Wort bei einem Vortrag von Alice Schwarzer an der Juristischen Fakultät der Universität Köln zum Thema „Sexualgewalt gegen Frauen und Recht“ und sagte dort: „Ich bin Opfer eines Verbrechens geworden. Es gibt auch manchmal weibliche Verbrecherinnen.“ Da rauschte er wieder, der Blätterwald. Das bringt mich dazu, mich öffentlich mit Jörg Kachelmann zu solidarisieren. Er ist gerichtlich festgestellt Opfer einer falschen Anschuldigung geworden. Der Fall Kachelmann ist ein ungeheurer Justizskandal – und ein Medienskandal. Ich kann mir nach meinen bitteren Erfahrungen im Familiengericht gut vorstellen, wie Jörg Kachelmann sich gefühlt haben muss. Er ist ruiniert und findet immer noch die Kraft, sich gegen das Unrecht zu stemmen, Prozesse für seine Rehabilitation und seinen Ruf zu führen – für den „Rechtsfrieden“, wie er es nennt – und das deutete darauf hin, dass seine Verbitterung nicht nur aut, sondern tatsächlich … berechtigt ist. Wenn ich könnte, würde ich es genauso machen, wie er. „Falschbeschuldigungen: Solidarität mit Jörg Kachelmann“ weiterlesen

Das Rosenheimer Modell – gleichberechtigte Elternschaft im Sinne der Kinder

Mit dem Rosenheimer Modell ist hier keine „Empfehlung zur Gestaltung von Jagdpachtverträgen“ gemeint, oder gar eine „Entschädigungsregelungen im Wildschadensfällen“. Auch keine Konzept zur Sprachförderung, sondern es geht um zerbrochene Familien und die gemeinsame Umgangsgestaltung. Also darum, bei wem die Kinder nach einer Trennung wie lange sind und wie die Kosten dafür aufgeteilt werden. Es ist der beste und ganzheitlichste Ansatz, der alle – außer die Rechtsanwälte und korrupten Gutachter – entlasten könnte: Die Eltern und die Kinder, aber auch die Gerichte und damit die Staatskasse. Das Rosenheimer Modell ist neu und vernünftig, ich unterstütze es mit all meiner Kraft. „Das Rosenheimer Modell – gleichberechtigte Elternschaft im Sinne der Kinder“ weiterlesen

Buchbesprechung: Resilienz – Das Geheimnis innerer Stärke

Resilienz ist wenn man trotzdem lacht. Das Buch Resilienz – Das Geheimnis innerer Stärke: Widerstandskraft entwickeln und authentisch leben. Mit 12-Punkte-Selbsttest von Dr. med. Mirriam Prieß beantwortet auf knapp 200 Seiten die Frage: Was haben starke Menschen, was andere nicht haben? „Buchbesprechung: Resilienz – Das Geheimnis innerer Stärke“ weiterlesen

Medizin: Wie Psychiater die Dschungelcamp-Zuschauer zu Sadisten machen

Das hat gerade noch gefehlt: Ein bekannter Hamburger Psychiater erklärt das Publikum des Dschungelcamps – RTLs „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“ – zu Sadisten. Und zwar alle. Dabei hat er selber die Show noch gar nicht gesehen. Er steht damit in der guten Tradition seiner Zunft, uns Menschen, Eltern, Bürger und Fernsehzuschauer zu pathologisieren. Ganz persönlich durfte ich im Rahmen eins grausamen „Psychiatrischen Gutachtens“ während meines Umgangskonfikts vor dem Hamburger Familiengerichts teilhaben an der Medizin der Macht, einer Medizin der Defizite, der Unmenschlichkeit, ja, einer tiefen Menschenverachtung, kam ich schon in Kontakt mit den wahren Sadisten: Absolut gefühlskalten Psychiatern. „Medizin: Wie Psychiater die Dschungelcamp-Zuschauer zu Sadisten machen“ weiterlesen