Trennung und Umgangsregelung – positive Beispiele, die ich kenne

Ich persönlich kenne viele Frauen, die mit der Trennung von den Vätern ihrer Kinder konstruktiv, kooperativ und grundsätzlich wohlwollend umgegangen sind und gemeinsam mit dem Kindesvater eine vernünftige, gerechte und für alle tragbare Umgangsregelung ausgestaltet haben. Acht Frauen kenne ich persönlich, davon 4 sehr, sehr gut. Mit einigen war ich liiert, eine ist leider verstorben, zu einer anderen besteht aktuell nur Kontakt über den Vater ihrer Tochter, die anderen zwei sind gute Freundinnen, eine davon wiederum meine beste Freundin, die ich durch schwere Zeiten begleiten durfte. Keine von diesen Frauen musste ein Familiengericht oder einen Anwalt bemühen. Alle waren in der Lage sich gütlich, einvernehmlich und erwachsen mit dem Kindsvater im Sinne ihrer Kinder zu verständigen. Ein Jugendamt-Mitarbeiter vertrat mir gegenüber allerdings die Ansicht, dass die meisten Trennungen mit Kindern vor dem Familiengericht landen. Ich kann mir das nicht vorstellen und will daran glauben, dass die meisten Eltern es hinkriegen, sich ohne Krieg und Streit und juristische Haarspalterei einig zu werden. Hier die mir bekannten beispielhaften Fälle im Einzelnen: „Trennung und Umgangsregelung – positive Beispiele, die ich kenne“ weiterlesen

Streitkultur in Deutschland

In unserer Kultur ist Streit verpönt. Jedenfalls der leidenschaftliche Streit. Man ächtet den Heißsporn, die Leidenschaft, das südländisches Temperament, vielleicht weil man Angst vor Gefühlen hat, vor Lebendigkeit, vielleicht weil man sich überlegen fühlen, unbedingt die Kontrolle behalten will. Kommt es hierzulande zu ernsthaften Auseinandersetzungen die bis vor Gericht reichen, mit den Behörden, der Justiz oder anderen Autoritäten, dann hat ein Heißblut erst einmal schlechte Karten. Ich bin so ein Heißblut, gestikuliere leidenschaftlich, steigere mich in die Thematiken rein, kämpfe, rede, erhebe meine Stimme, zeige Gefühle, werde wütend, traurig, zerknirscht, aber auch fürsorglich, bereuend, nachgiebig. Ich habe mir sagen lassen, dass es in der Türkei ein Sprichwort dafür gibt: So aufschäumend, wie heiße Milch, die man einfach nur von der heißen Platte nehmen muss, damit sie schnell abkühlt. In unserer Kultur, so scheint es mir, ist die Heuchelei mehr wert, als ehrliche Gefühle. „Streitkultur in Deutschland“ weiterlesen

Väteraufbruch Familienkongress im November in Halle

Lasst die Kinder nicht alleine! Welche Unterstützung brauchen Trennungskinder und ihre Familien? Familienkongress am 14. + 15. November 2015 in Halle an der Saale

Welche Unterstützung brauchen Trennungskinder und ihre Familien? Wie behalten Eltern die Kinder im Blick? Wie erleben Kinder die Trennung ihrer Eltern? – Diesen und weiteren Fragen widmet sich in diesem Jahr der 14. Familienkongress des Vereins Väteraufbruch für Kinder e.V. (VAfK) am 14. und 15. November 2015 im Stadthaus der Stadt Halle. Wenn Eltern sich trennen, bleiben sie trotzdem in der gemeinsamen Verantwortung für ihre Kinder. „Väteraufbruch Familienkongress im November in Halle“ weiterlesen

als vater verraten

als vater verraten
verkühlt und verkauft
die liebe verbraten
und scheiße zuhauf

entliebt und verlassen
belogen gekränkt
beschissen erniedrigt
die wahrheit erhängt

bekämpft und entrechtet
gearscht und gehasst
will nur meine tochter
und lande im knast

nicht im gefängnis
doch es fühlt sich so an
entwertet als vater
als mensch und als mann

Winkewinke

Allen durchgedrehten Kindesmüttern, die lügen und lügen und lügen, allen bösartigen Großvätern, die sich in Dinge einmischen, die sie nichts angehen, und allen Familienrechtsanwälten, die für Geld Familien zerstören und ihre Arbeit schlecht machen, winke ich herzhaft zu!

Mittelfinger

Migration und Umgang: Eine Geschichte aus dem Land des aufrechten Menschen

Hier ein Text, auf den ich einem Forum gestoßen bin. Ich habe die freundliche Genehmigung, ihn an dieser Stelle anonym zu veröffenlichen. Die Vorgeschichte ist die, dass Vater-Wochenende ist, aber die Mutter das Kind schnappt und verschwindet. Angeblich müsse das Kind geschützt werden und wäre krank und ein Klimwechsel würde ihm gut tun. Warum, weshalb und wie es dem Kind geht, erfährt der Vater nicht, der sich natürlich große Sorgen macht und sehr traurig ist, wegen solchen Verhaltens. Es ist unmenschliches und unaufrichtiges Verhalten. Aber niemand kann helfen. Nicht mal die Polizei. Da hilft nur Mitmenschlichkeit und diese kommt in diesem Fall von einer Frau aus Afrika. „Migration und Umgang: Eine Geschichte aus dem Land des aufrechten Menschen“ weiterlesen

Ich widme Papalapapi allen rechtlosen Vätern und ihren Kindern

Meine persönliche Geschichte um das aktuelle furchtbare Trennungsdrama schreibe ich wegen der gerichtlichen Auseinandersetzungen anonym an anderer Stelle weiter. „Ich widme Papalapapi allen rechtlosen Vätern und ihren Kindern“ weiterlesen

Sammlung von Beiträgen zur Frage: Umgangsrecht – Wie oft darf ich mein Kind sehen?

Ich hätte nie gedacht, dass ich in eine derartig traurige Situation komme. Nach wie vor ist mein Umgang mit meiner Tochter von ihrer Mutter erheblich eingeschränkt, so dass ich das Familiengericht anrufen musste. Der Termin ist nächste Woche. Ich fühle mich deprimiert, ohnmächtig, verzweifelt, bitter enttäuscht und bin zwischen durch unglaublich sauer auf die Gegenseite, bin voller Zorn und wütend auf diese zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit. So kann es kommen. Ich möchte heute eine Sammlung von sinnvollen Links zum Thema Umgangsrecht und zu der alles entscheidenden Frage teilen: Wie oft darf ich mein Kind sehen? Was ist sinnvoll, was ist gut? Ich weiß es nicht, es ist natürlich individuell und hängt an den Umständen. ich weiß nur, dass meine Tochter ihren Vater viel zu wenig sieht und eine gesunde, gelebte Beziehung zwischen uns – wie es ihr Recht und meine Pflicht ist – auf dem Spiel steht. „Sammlung von Beiträgen zur Frage: Umgangsrecht – Wie oft darf ich mein Kind sehen?“ weiterlesen

Brief an eine Trennungsmutter: Ich freue mich

Ein Vater, der eine schlimme Trennung von seiner Familie hinter sich hat, stellte mir den folgenden Text zur Veröffentlichung zur Verfügung. Auch hier war es die Frau, die die Beziehung hin schmiss und die Familie mit dem Einsatz eines „Rechts-„Anwalts und getrieben von ihrem eigenen Vater zerstörte. Seine Ex-Frau, so versicherte er mir glaubwürdig, hatte, nach dem sie den Zugang zum und den Umgang mit seines Sohnes massiv und willkürlich einschränkte, nie auch nur einmal den Versuch gemacht mit ihm zu reden und eine einvernehmliche Lösung auch nur in Betracht zu ziehen. Sehr verletzend so ein Verhalten. Hier geht es um alles, um Macht, Dominanz, Rechthaberei, in der Beziehung ungelöste Probleme, erhebliche Kommunikationstörungen und vielleicht sogar eine hirnorganische Problematik – nur nicht um das Kind. Ich druck seinen Brief an die Mutter seines Sohnes hier original ab. Er hatte ihn nach der ersten grausamen Sitzung vor dem Familiengericht geschrieben. Bitteschön: „Brief an eine Trennungsmutter: Ich freue mich“ weiterlesen