Abschiedsrede von Obama als Vater seiner Töchter

#Obama has left the bulding. Wir werden ihn vermissen. Er war ein Wunder. Ein toller Präsident, ein tolles Vorbild, ein wundervoller Mann. In seiner Abschiedsrede als US-Präsident fand er nicht nur warme und unvergleichlich herzliche Worte für seine Frau Michele Obama und auch für seinen Vize-Präsident Joe Biden. Er richtete als ein Vater auch das Wort an seine beiden Töchter. Das fand ich fantastisch. Und es ist mir diese Erwähnung und die Übersetzung in meinem Vaterblog wert: „Abschiedsrede von Obama als Vater seiner Töchter“ weiterlesen

Flattr this!

Lieber Papa und Mama – ich vermisse euch ja gar nicht

Diese Postkarte meiner Tochter, die sie an mich von ihrer ersten Klassereise schickte, zeigt ganz deutlich, dass sie zwei Eltern hat, liebt und braucht. Aber ich werde beim Familiengericht Altona als Wahnsinniger geführt, der seinem Kind schadet. Was für eine Farce, was für eine Ungerechtigkeit, was für einen Menschenverachtung! „Lieber Papa und Mama – ich vermisse euch ja gar nicht“ weiterlesen

Flattr this!

Isn’t She Lovely

Heute habe ich Geburtstag. Es ist mein erster Geburtstag ohne meine Tochter, seit es sie gibt. Eine bittere Pille, die ich schlucken muss – unverdient und hart. Es war schon alles friedlich abgesprochen und vereinbart, bis irgendein Teufel der Kindesmutter eingeredet hat, es wäre besser, wenn das Gericht so etwas bestimmt. Eine Schande. Aber ich bin hilflos gegen die absolute Macht einer deutschen Mutter. „Isn’t She Lovely“ weiterlesen

Flattr this!

Umgangsregelung: Die Tochter glaubt an fifty-fifty

Dialog zwischen meinem Bruder und mir bei unserem Familienausflug mit der Oma und seinem neuen Wohnmobil. Er erzählt, er hätte eine Frau kennengelernt, die sich ebenfalls vom Vater ihrer Tochter getrennt hat. Das Paar allerdings macht ganz natürlich „fif­ty-fif­ty“ bei der Betreuung. Ganz normal. Wöchentlicher Wechsel Montag bis Donnerstag. „Umgangsregelung: Die Tochter glaubt an fifty-fifty“ weiterlesen

Flattr this!

Telefonat mit der Tochter

Vor zwei Tagen erzähle ich ihr am Telefon, dass die verrückte Australierin endlich ausgezogen ist, bald aber ein ganz netter junger Mann hier einziehen würde, Jacob hieße der, wie der 4-Jährige Junge unter uns.

Die Süße moniert, dass das doch ihr Zimmer wäre und sie das aber gerne zurück hätte, spätestens wenn sie 8 Jahre alt wäre (also nächstes Jahr). Oder wenn sie 11 wäre will sie ein Zimmer bei mir haben, sonst würde sie mit mir schimpfen.

Ich habe ihr das alles natürlich aus vollem Herz zugesagt und versprochen.

Aber was sagt sie eigentlich damit? Drückt sie damit nicht aus, wie wichtig ihr das ist, bei ihrem Vater einen Anker zu haben, ein Heim? Drückt das nicht ihren Wunsch nach unverbrüchlicher, familiärer Bindung zu mir aus? Und sagt das nicht in dieser gerade erneut extrem zugespitzen Krisensituation zwischen ihren Eltern, dass ich sie nicht aufgeben darf? In der Tat hatte ich überlegt, dem durchgeknallten Mutterwillen konsequent zu entsprechen und auf das Kind zu verzichten, bis die „Gegenseite“ sich zu einem DIALOG in der Lage sieht.

Ja, meine Tochter sagt mir, dass sie mit mir schimpfen würde, wenn ich sie im Stich ließe. Und sie sagt, so verstehe ich es im Nachhinein, dass sie Sehnsucht nach mir hat, ihr auch der nur alle 14 Tage stattfindende Kontakt viel zu wenig ist und sie mit mir schimpfen müsste, wenn ich selbst diesen aufgeben würde. Denn sie selbst hat bisher absolut gar nichts zu melden, es rauscht über sie hinweg und sie kann noch weniger als ich, nämlich überhaupt nichts tun …

So habe ich es verstanden und meine Liebe zu ihr ist größer als all der Irrsinn, der mir hier um die Ohren fliegt.

Flattr this!

Die Folgen der Trennung für die Kinder

Hier ein paar Absätze zu den Folgen unter denen Scheidungskinder leider können. Die Folgen der Trennung der Eltern und die Probleme der Kinder sind oftmals lange Zeit nicht erkennbar, sondern wirken sich erst später im Leben aus. Ich kann allen versichern, dass ich dagegen kämpfe und tue was ich kann, mein Kind vor nachhaltigem Schaden zu bewahren. Denn: „Keine Variablen haben mehr weit reichenden Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung als die Erfahrungen eines Kindes innerhalb der Familie. Angefangen von den ersten Monaten seiner Beziehung zu beiden Eltern entwickelt es ein Arbeitsmodell wie Bezugspersonen sich aller Voraussicht nach gegenüber ihm in allen möglichen Situationen verhalten werden; und auf diesen Modellen beruhen all seine Erwartungen und daher all seine Pläne, für den Rest seines Lebens. (John Bowlby, Attachment and Loss (1973, p.369)) „Die Folgen der Trennung für die Kinder“ weiterlesen

Flattr this!

Neue Väter: Ein Bart, eine Baby und die Bettzeit

Es gibt sie, die neuen Männer. Sie sind da, die neuen Väter. Lasst sie endlich machen. Gebt ihnen Platz, Raum, Herz, Vertrauen und Liebe. Dann können sie etwas tun, zu dem viele Vätergenerationen vor ihnen nicht in der Lage waren. Weil sie hart arbeiten mussten, weil Krieg war oder Krankheit oder Krieg ihnen die Väter genommen und seelisch zerstört hatte. Dieses rührende kleine Video, in dem ein Vater sein Baby mit einem Schlaflied auf dem Keyboard in den sanften Schlummer spielt, zeigt uns einen Mann, wie ein Mann sein muss: Stark, liebevoll, fürsorglich, beschützend, humorvoll, warm, kreativ und präsent! „Neue Väter: Ein Bart, eine Baby und die Bettzeit“ weiterlesen

Flattr this!

Seepferdchen bestanden

Mein Mädchen kann jetzt schwimmen. Offiziell schwimmen. Sie hat heute ihr Seepferdchen gemacht. Sie ist 5 und noch nicht in der Schule. Wir hatten einen kleinen, charmanten Schwimmkurs gebucht, den wir einige Male ausweiten und ergänzen mussten. Es hätte schon längst klappen können, aber sie hat eben ihr Timing. Die Schwimmlehrerin meinte, sie hätte nicht genügend Ausdauer. Ich aber wusste, dass sie sie aufbringen würden, wenn sie es denn nur wollte. Heute hat es geklappt. Wir freuen uns alle riesig. „Seepferdchen bestanden“ weiterlesen

Flattr this!

Der Amoklauf von Newtown und ein trauernder Vater

„Wir sind immer nur einen Herzschlag vom Tod entfernt“, sagt eine Schauspielerin in der TV-Serie Falling Skies. „Das war so und wird auch immer so bleiben.“ Diese einfache Wahrheit mussten die Eltern, Geschwister, Angehörigen, Freunde und Mitschüler der Opfer des Amoklaufs von Newton kurz vorm Weihnachtsfest 2012 aufs Schmerzlichste erfahren. Ein durchgeknallter Jugendlicher erschoss in blinder Raserei in einer Grundschule in Connecticut USA 20 Kinder im Alter von 6 und 7 Jahren, 6 Erwachsene und seine Mutter. Es ist so dermaßen erschütternd und traurig, dass einem kaum Worte dazu einfallen. Dennoch tritt der Vater eines erschossenen Mädchens vor die Kamera und gibt seinem gebrochenen Herzen Ausdruck. Ich konnte das nicht ansehen.

„Wir sind immer nur einen Herzschlag vom Tod entfernt“, sagt eine Schauspielerin in der TV-Serie Falling Skies. „Das war so und wird auch immer so bleiben.“ Diese einfache Wahrheit mussten die Eltern, Geschwister, Angehörigen, Freunde und Mitschüler der Opfer des Amoklaufs von Newton kurz vorm Weihnachtsfest 2012 aufs Schmerzlichste erfahren. Ein durchgeknallter Jugendlicher erschoss in blinder Raserei in einer Grundschule in Connecticut USA 20 Kinder im Alter von 6 und 7 Jahren, 6 Erwachsene und seine Mutter. Es ist so dermaßen erschütternd und traurig, dass einem kaum Worte dazu einfallen. Dennoch tritt der Vater eines erschossenen Mädchens vor die Kamera und gibt seinem gebrochenen Herzen Ausdruck. Ich konnte das nicht ansehen. „Der Amoklauf von Newtown und ein trauernder Vater“ weiterlesen

Flattr this!