Buchbesprechung: Der Mythos des verwöhnten Kindes: Erziehungslügen unter die Lupe genommen

Der Mythos des verwöhnten Kindes: Kürzlich war ich mit meiner Tochter (7) und eine ihrer Freundinnen bei meiner Mutter, ihrer Oma, zu Besuch. Oma hat ein Haus, einen großen Garten und noch einen Sohn – meinen Bruder. Die beiden Mädchen konnten es nach dem Essen kaum erwarten, in den Garten zu kommen und dort ein wenig rumzutoben. Wie Kinder eben so sind. Wir Erwachsenen unterhielten uns noch ein wenig, doch nach ein paar Minuten wurde ich unruhig, ich wollte den Mädchen hinterher, um zu sehen, was sie im Garten so trieben. „Du bist echt ein Helikoptervater!“, meinte mein Bruder und stand hinter seiner Meinung. Ich war etwas verunsichert und kümmerte mich um die Kinder. Die erwarteten uns schon und waren begierig darauf, mit uns Fußball zu spielen. Aber wie verhält es sich nun mit diesen Helikopter-Eltern, die ihre Kinder überbehüten und viel zu sehr verwöhnen. Der amerikanische Autor und Dozent Alfie Kohn klärt und genau darüber in seinen wunderbaren und durchweg gelungenen Buch mit dem Titel Der Mythos des verwöhnten Kindes: Erziehungslügen unter die Lupe genommen auf. „Buchbesprechung: Der Mythos des verwöhnten Kindes: Erziehungslügen unter die Lupe genommen“ weiterlesen

Tyrannen, Zicken, Zappelphilipps – die Lüge vom gestörten Kind

Heute möchte ich die aktuelle ZEIT Nr.38 empfehlen. Ich bin DIE ZEIT eigentlich viel zu christlich und zu verkopft, ihre Abo-Politik aggressiv und unmoralisch, aber der Titel der Ausgabe vom 11. September 2014 verlockt zum Kauf: Die Lüge vom gestörten Kind. Sehr gut. Dazu fallen mir gleich einige erlebte Geschichten ein, der die Überschrift „Wie sind keine Sorgenkinder“ unterstreicht. Die Beilage dieser Ausgabe übrigen lautet Abenteuer Familie. Außerdem Thema Schule und Alternativen zum Gymnasium. Aber das nur am Rande „Tyrannen, Zicken, Zappelphilipps – die Lüge vom gestörten Kind“ weiterlesen

Sind Mütter wichtiger als Väter?

„Sind Mütter wichtiger als Väter? Nein. Wir haben Tonnen von Forschung, die sagt, dass alleinerziehende Väter es genauso gut machen wie alleinerziehende Mütter. Wir haben ganz neue Forschung – na, zehn Jahre alt – wo wir feststellen können, dass wenn Babys beide Eltern zur Verfügung haben, dann wollen die beide. Und nicht lieber Mutter oder so. Es ist eine alte Mythe in der Psychologie ‚für Babys sind Mütter das Wichtigste.‘ Das stimmt nicht.“ Jesper Juul

Video Podiumsgespräch mit Jesper Juul: »Mann und Vater sein und bleiben« Frankfurt

Kinder haben ein Recht auf zwei kompetente Eltern. Jesper Juul

Kinder brauchen beide Eltern

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Ich widme Papalapapi allen rechtlosen Vätern und ihren Kindern

Meine persönliche Geschichte um das aktuelle furchtbare Trennungsdrama schreibe ich wegen der gerichtlichen Auseinandersetzungen anonym an anderer Stelle weiter. „Ich widme Papalapapi allen rechtlosen Vätern und ihren Kindern“ weiterlesen

Brief an eine Trennungsmutter: Ich freue mich

Ein Vater, der eine schlimme Trennung von seiner Familie hinter sich hat, stellte mir den folgenden Text zur Veröffentlichung zur Verfügung. Auch hier war es die Frau, die die Beziehung hin schmiss und die Familie mit dem Einsatz eines „Rechts-„Anwalts und getrieben von ihrem eigenen Vater zerstörte. Seine Ex-Frau, so versicherte er mir glaubwürdig, hatte, nach dem sie den Zugang zum und den Umgang mit seines Sohnes massiv und willkürlich einschränkte, nie auch nur einmal den Versuch gemacht mit ihm zu reden und eine einvernehmliche Lösung auch nur in Betracht zu ziehen. Sehr verletzend so ein Verhalten. Hier geht es um alles, um Macht, Dominanz, Rechthaberei, in der Beziehung ungelöste Probleme, erhebliche Kommunikationstörungen und vielleicht sogar eine hirnorganische Problematik – nur nicht um das Kind. Ich druck seinen Brief an die Mutter seines Sohnes hier original ab. Er hatte ihn nach der ersten grausamen Sitzung vor dem Familiengericht geschrieben. Bitteschön: „Brief an eine Trennungsmutter: Ich freue mich“ weiterlesen

Wie viel EHRGEIZ verträgt gute Erziehung?

Der SPIEGEL titelt in dieser Woche in Heft 42/2011: „Das überförderte Kind – Wie viel Ehrgeiz verträgt gute Erziehung?“ Ein wichtiges Thema in unserer Gesellschaft, Kindererziehung und Förderung. Wobei namhafte Wissenschaftler wie der Neurobiologe Ralph Dawirs und der Kinderpsychiater Gunther Moll meinen, „Förderung“ sei Kindern mit Behinderungen und Lernschwächen vorbehalten, „normalerweise“ bräuchten Kinder so etwas nicht. Das hat zwar nichts mit dem SPIEGEL-Titel zu tun, aber vielleicht ja doch. Ein Thema für Papalapapi, das gerne solche Publikationen vorstellt.

Die meisten Eltern interessieren sich nur für die Entwicklung oberflächlichen Wissens, das ihren Kindern angesehene Stellungen in einer korrupten Gesellschaft sichert. – Ein wunderschönes Zitat vom unvergleichlichen Jiddu Krishnamurti. Denn so sieht es aus.

Der SPIEGEL titelt in dieser Woche in Heft 42/2011: „Das überförderte Kind – Wie viel Ehrgeiz verträgt gute Erziehung?“ Ein wichtiges Thema in unserer Gesellschaft, Kindererziehung und Förderung. Wobei namhafte Wissenschaftler wie der Neurobiologe Ralph Dawirs und der Kinderpsychiater Gunther Moll meinen, „Förderung“ sei Kindern mit Behinderungen und Lernschwächen vorbehalten, „normalerweise“ bräuchten Kinder so etwas nicht. Das hat zwar nichts mit dem SPIEGEL-Titel zu tun, aber vielleicht ja doch. Ein Thema für Papalapapi, das gerne solche Publikationen vorstellt. „Wie viel EHRGEIZ verträgt gute Erziehung?“ weiterlesen