Poesie eines gedemütigten, entrechteten, entwerteten Vaters

Weil ich mich darüber empöre, dass ich meine Tochter nicht sehen darf, darf ich meine Tochter nicht sehen.

Weil ich darüber traurig bin, dass ich meine Tochter nicht sehen darf, darf ich meine Tochter nicht bei mir haben.

Weil ich ein Mensch bin, der untröstlich ist, seine Tochter nicht sehen zu dürfen, wird befürchtet, meine Tochter nehme Schaden, so dass man befindet, sie nicht zu sehen, wäre das Beste.

Und weil ich mich darüber empöre, darf ich meine Tochter nicht sehen. Die kranke „Logik“ eines kranken Systems in einem Irrenhaus, das sich Welt nennt.

Aber wenn ich sage, dass ich mich beruhige, die Empörung sich auflöst, wenn meine Tochter bei mir ist, heißt es, ich missbrauche die Tochter für meine seelische Stabilität. Und ich darf meine Tochter nicht sehen.

Es ist die Mutter die das spricht. Die Mutter und das System sind eins.

Gerechtigkeit ist eine Karte im Tarot. Vernunft gibt es nicht. Du als Vater hast die Arschkarte.
Es ist schlimm. Sehr schlimm

RED HAND REVOLUTION Fotokunstaktion mit Väterschwerpunkt

Auf Facebook entdeckte ich die wunderbare östereichische Vereinigung Väter ohne Rechte. Bei unseren Nachbarn gibt es ganz ähnliche Probleme mit einem rückständigen Familienrecht, durch das Kinder, Väter und Mütter missachtet, verletzt und beschädigt werden. Über die Väter dieser Gruppe engagierter Männer und Frauen wurde ich aufmerksam auf die einmalige, unkommerzielle Fotokunstaktion RED HAND REVOLUTION. Väter – und Mütter – zeigen hier Gesicht. Mit freundlicher Genehmigung zeige ich eine kleine Auswahl dieser Arbeiten auf Papalapapi! „RED HAND REVOLUTION Fotokunstaktion mit Väterschwerpunkt“ weiterlesen