Wen wählen als Vater und Trennungsvater

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Die Bundestagswahl 2021 ist eine Klimawahl, so heißt es. Aber es gibt noch viel mehr extrem wichtiger Themen außer dem Klimawandel. Ich gehöre nicht zu den Weltuntergangsbeschwörern, sondern habe immer Hoffnung und glaube an das Leben und uns Menschen. Was das deutsche Familienrecht aber angeht, bin ich weniger optimistisch. Was oder wen kann ich denn noch Wählen als Trennungsvater?

Die Antwort ist einfach – und bitter. Weder die Konservativen, noch die Linken, noch sonst jemand außer der FDP setzt sich für Kinder und Väter ein, für ein gerechtes und vernünftiges Wechselmodell nach der elterlichen Trennung. Und zwar eins gesetzlich Festgeschriebenes. Denn wenn es möglich ist, müssen die Familienrichter GEZWUNGEN sein, die hälftige paritätische Betreuung von Trennungskindern auch gegen den Willen der Mutter durchzusetzen.

Insbesondere DIE LINKE und BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN, aber auch die CDU/CSU sprechen sich explizit gegen Vernunft, Gerechtigkeit, gegen Wissen und gesundem Rechtsempfinden, gegen das Kindeswohl und gegen Humanität aus, in dem sie eine überfällige Reform des Familienrechts gar nicht erst auf der Agenda hat. Ein Armutszeugnis.

Viele Bürger wissen oder ahnen zwar die furchtbare Misere in den Familiengerichten, aber sie kriegen das nicht unmittelbar mit, sind nicht betroffen. Und da die Verfahren nicht öffentlich sind, können die Juristen in den Kammern machen, was immer sie wollen. Und das machen sie auch. Das muss alles aufhören!

Der Wahl-o-Mat hilft nicht den Vätern bei der Entscheidung, wenn sie wählen sollen, nicht weiter

Das wirre, hochmoralische, aber bescheuerte Gendern ist ein Thema im Wahlkampf, Mietendeckel und Kohleausstieg. Rente, Klimaziele und natürlich die Coronapolitik beherrschen die Schlagzeilen. Frauen, gleiche Bezahlung, Gleichberechtigung auch. Nur vor den Familiengerichten und Familienvätern macht die Gleichbehandlung halt. Immer noch ist es so, dass Mütter scheinbar mehr Rechte haben, als Väter. Dieses Land kriegt es an dieser Stelle nicht hin, den Krieg in den Familiengerichten ein für alle Mal zu beenden.

Wütende Eltern, die sich bis zum Tod bekämpfen – denn sicher kostet die aktuelle Familienrechtsprechung, die Eltern ihre Kinder viel zu oft entzieht, mittelbar Menschenleben – und amoralische, rücksichtlose, geldgierige und brutale Rechtsanwältinnen beherrschen das Klima in unseren Familiengerichten. Es wird sehr oft versucht, den jeweils anderen Elternteil aus dem Spiel zu bringen und ihm den Umgang mit seinen Kindern wenn nicht ganz zu nehmen, so doch massiv zu reduzieren. Auf Kosten der Kinder natürlich, der Menschenrechte, der Grundrechte und des gesunden Menschenverstandes.

Was dieses Vorgehen außerdem der Gesellschaft kostet, ist noch gar nicht untersucht. Dass ein so wichtiges Thema für eine bessere, friedlichere Welt, für ein anderen, besseren Umgang miteinander gar keine Rolle bei der Wahl spielt und offenbar nicht angegangen wird, ist eine herbe, eine bittere Enttäuschung für und Trennungsväter.

Wer bei der Bundestagswahl 2021 nicht wählt, stärkt die anti-demokratischen Kräfte. Wählt der die FDP bestärkt er das Gegeneinander, den Egoismus und eine unzulängliche Sozialpolitik. Werden die GRÜNEN oder DIE LINKE gewählt, können wir Männer die Gleichbehandlung in den Familiengerichten gleich in der Pfeife rauchen. Ich nenne das nach wie vor Menschenverachtung, die auf Unkenntnis, Ideologie und einer veralteten Psychologie beruht. Es ist schlimm.

Lasst uns Väter weiter arbeiten für Gerechtigkeit, für die seelische Gesundheit unserer Kinder, gegen den Wahnsinn durchgeknallter Eltern, die ihre Hass und latent kriminellen Rechtsanwälten in die Gerichte getragen wird, um den gegengeschlechtlichen Elternteil regelrecht zu vernichten. Das muss aufhören! Sofort!

Und jetzt, wo ich das schreibe, habe ich beschlossen, den Parteien und Ministerien wieder mal eine E-Mail zu schreiben, dass sie das Wechselmodell endlich ohne Wenn-und-aber im Familienrecht installieren sollen. Weder Mütter noch Väter dürfen per Gesetz durch Bösartigkeit von Müttern oder Vätern von ihren Kindern ferngehalten werden. Nur, wenn es gar nicht anders geht – und die Gründe dafür sind sehr klar im Gesetz geregelt – darf vorübergehend das Kind vor dem Irrsinn eines Elternteils geschützt werden. Als Ausnahme – nicht als Regel!

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Wir Väter zeigen unsere Wunden, die uns in den Familiengerichten zugefügt wurden. Als Menschen und Väter wurde wir jedenfalls nicht behandelt.
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