Natur und draußen sein: Wie wichtig ist die Zeit im Freien für Kinder?

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Draußen sein in Winter und Lockdown ist schwierig für Kids. Die aktuelle Corona-Pandemie machen es nicht leicht, für ausreichend Bewegung und Abwechslung zu sorgen. Da die meisten Freizeiteinrichtungen sowie Sportvereine aktuell geschlossen haben beziehungsweise keine Trainingsstunden stattfinden, fehlt für viele Kinder der Ausgleich zum Schulalltag. Umso wichtiger ist es daher, regelmäßige Auszeiten in der Natur zu schaffen, damit die ganze Familie – insbesondere die Kinder – auf andere Gedanken kommt und Kraft tanken kann.

Wichtige Alternative zum Homeschooling schaffen

Da die Kinder aktuell sowieso den Großteil ihrer Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen und mit dem Homeschooling gleich die ganze Familie eine besondere Herausforderung erlebt, ist es wichtig, für genügend Bewegung zu sorgen. Mit einigen Tipps gelingt jedoch auch die neue Situation zuhause ohne Probleme. Auch der Schulsport, der Weg zur Schule sowie das Toben in der Pause fallen weg und sorgen so für einen Bewegungsmangel. Doch nicht nur dieser ist ein Problem. Auch die neue Rolle als Lehrer, die Eltern nun gezwungenermaßen einnehmen müssen, sorgt für weitere Herausforderungen innerhalb der Familie und dafür, dass eine gemeinsame Auszeit mit Spaß und Spiel wichtig ist. Umso besser also, diese Zeit gemeinsam in der Natur zu verbringen.

Den eigenen Garten nutzen

Wer einen eigenen Garten hat, sollte diesen unbedingt auch nutzen. Dadurch können die Kinder auch in den Pausen oder nach dem Homeschooling einige Stunden im Freien verbringen und verhalten sich dennoch coronakonform. Ideal geeignen sind dafür zum Beispiel die folgenden Ideen, die man mehr oder weniger leicht im eigenen Garten umsetzen kann:

Doch auch kleinere Kinder, die noch die Grund- oder Vorschule gehen, brauchen passende Beschäftigungen, um diese bei Laune zu halten:

Man kann sich auch gemeinsam bei der Gartenarbeit vergnügen, Blumen pflanzen oder Büsche schneiden, wodurch die Kinder direkt auch etwas über die Botanik im Garten lernen. Oder wie wäre es mit einem eigenen Insektenhotel? Gerade im Frühling sind das schöne Beschäftigungsmöglichkeiten für die gesamte Familie.

Draußen die Natur erkunden

Doch auch wer keinen eigenen Garten oder keine Möglichkeit hat, sich in einem nahegelegenen Park auszutoben, hat ausreichend Möglichkeiten, Zeit im Freien zu verbringen. Denn wichtig ist nicht nur die ausreichende Bewegung, sondern ebenso Spaß und Abwechslung, um die schwierige Coronazeit zu überbrücken und auch wieder positive Gedanken sammeln zu können. Das gelingt am besten mit den folgenden Tipps:

  • Radtour: Eine Radtour ist die ideale Gelegenheit, die Umgebung zu erkunden, die Eisdiele zu besuchen oder ein gemeinsames Picknick zu machen. Auch eine Schnitzeljagd lässt sich damit gut verbinden, was für besonderen Spaß sorgen wird.
  • Tag im Wald verbringen: Während einem Tag im Wald können die Kinder viel lernen – sowohl über Flora als auch Fauna. Insbesondere Waldlehrpfade sind dafür bestens geeignet und zeigen die regionalen Besonderheiten anhand der heimischen Pflanzen und Tiere. Ein Ausflug, der sich also perfekt mit dem Schulstoff verbinden lässt und Kindern zusätzlich Spaß bringt.
  • Geocaching: Auch etwas ausgefallenere Ideen wie Geocaching sind eine großartige Möglichkeit, einen abwechslungsreichen Tag zu erleben und diesen komplett in der Natur zu verbringen – so funktioniert’s auch mit Kindern.
  • Seen: Auch an nahegelegenen Seen, kann man den ganzen Tag Tiere beobachten, Blumen pflücken oder einen Spaziergang machen. Sobald die Temperaturen etwas gestiegen sind, kann man den Tag natürlich auch im Wasser verbringen, schwimmen gehen oder gemeinsam planschen. Vielleicht ist es dann im Sommer auch wieder möglich, gemeinsam zu Grillen.
  • Inliner fahren: Wie wäre es mit einem Ausflug auf Inlinern? Gerade für Kinder ist dies eine willkommene Abwechslung. Ein Eis als Belohnung oder eine Pizza vom Lieblingsitaliener runden den sportlichen Ausflug erfolgreich ab.
Draußen baggern im Sandkasten
Draußen im Sand baggern

Psychischen Belastungen vorbeugen

Die Zeit draußen im Freien und der Natur ist nicht nur eine willkommene Abwechslung, sondern auch wichtig für die Psyche der Kinder. Denn diese leiden teilweise unter dem Lockdown und zeigen eventuell sogar psychische Auffälligkeiten. Einen Ausgleich zu schaffen, ist daher also unbedingt notwendig und verhindert unter anderem die folgenden Probleme:

  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsprobleme und Unruhe
  • Unausgeglichenheit, Wutanfälle
  • Depressionen

Aber auch körperlichen Problemen kann durch gezielte Auszeiten im Freien vorgebeugt werden, wie beispielsweise Rücken-, Kopf- und Nackenschmerzen oder aber Übergewicht, welches vor allem durch die mangelnde Bewegung begünstigt wird.

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