Entspannungsübungen und Co.: Stress für Kinder reduzieren

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Jeder kennt ihn, niemand mag ihn: Stress ist ein fester Bestandteil des modernen Alltags. Das betrifft nicht nur die Erwachsenen, die sich im Job aufreiben und anschließend noch um die Familie, den Haushalt und ihr eigenes Privatleben kümmern müssen: Auch viele Kinder sind bereits gestresst und klagen über Kopfschmerzen, Bauchweh und Ängste, wenn in der Schule ein Test ansteht oder die Freizeitgestaltung in Arbeit ausartet. Mit einfachen Mitteln ist es aber möglich, den Stress für den Nachwuchs zu verringern und bereits bei den Kleinen für Entspannung und Ausgeglichenheit zu sorgen. Entspannungsübungen für Kinder!

Kinder nicht überfordern: Freizeit darf auch Nichtstun bedeuten

Viele Eltern sind der Ansicht, dass ihre Kinder möglichst vielseitig und effektiv gefördert werden sollen, um ihnen im späteren Leben Vorteile zu verschaffen. Grundsätzlich ist dagegen auch nichts einzuwenden – artet die Freizeitgestaltung des Nachwuchses aber in Stress aus, kann dies negative Auswirkungen auf Körper und Geist haben. Es spricht natürlich nichts gegen Mitgliedschaften in Vereinen oder Musikstunden – vorausgesetzt, dass das Kind dies auch wirklich möchte. Außerdem ist es ratsam, nicht jeden Tag mit Terminen oder Verpflichtungen vollzustopfen, sondern Kindern auch einfach einmal die Möglichkeit zu geben, zu spielen, zu lesen oder gar nichts zu tun. Eine gesunde Balance zwischen Fördern, Beschäftigen und Entspannen ist hier das erstrebenswerte Ziel.

Wenn die Schule stresst: Kinder können Entspannung lernen

Nicht immer lassen sich stressige Situationen im Leben von Kindern vermeiden. Steht die nächste Mathearbeit an oder soll ein Referat vor der Klasse vorgetragen werden, kann dies bei sensiblen Kindern schon einmal für Stress sorgen. Hier ist es wichtig, dass die Eltern die Sorgen des Nachwuchses ernst nehmen und sie nicht als banal oder sinnlos abtun. Werden gemeinsam Entspannungsübungen wie Achtsamkeitsübungen oder kleine Meditationen durchgeführt, lernen auch die Kleinen schnell, wie Entspannung geht und was sie tun können, wenn sie sich gestresst fühlen oder Angst bekommen. Zur Unterstützung lassen sich in diesem Zusammenhang auch ätherische Öle einsetzen, wie sie etwa auf oelverliebt.de erhältlich sind. Die hochwertigen und reinen Pflanzenessenzen etwa aus dem Lavendel, der Melisse oder der Kamille haben nachweislich eine beruhigende Wirkung. Werden diese beispielsweise in einer Duftlampe verdampft, lassen sich angenehme und entspannende Effekte beobachten. Das gilt auch, wenn dem Badewasser einige Tropfen der besagten Öle beigemischt werden.

Eltern sind ein Vorbild – auch, wenn es um Stressbewältigung geht

Besonders die Kleinen gucken sich vieles von den Erwachsenen in ihrer Umgebung ab. Das betrifft die Ernährung, den Umgang miteinander, das Wertesystem und auch die Stressbewältigung. Kinder, die regelmäßig sehen, wie ihre Eltern überfordert durchs Leben stolpern und ihr Leben kaum organisiert bekommen, färbt dies schnell ab. Es ist daher dringend anzuraten, dass Eltern auch ihre eigene Lebensweise häufiger einmal hinterfragen und überprüfen, was sie ihrem Nachwuchs vorleben. Insbesondere sollten die Kleinen nicht in den Stress der Großen mit hineingezogen werden: Auch wenn es auf der Arbeit gerade gründlich schiefgelaufen ist, tun Eltern gut daran, derartige Probleme gerade vor kleinen Kindern fernzuhalten und sie nicht daran teilhaben zu lassen. Reife und gesunde Methoden der Stressbewältigung sollten für Eltern und Kinder gleichermaßen selbstverständlich sein.

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