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Mit Aktienanlage die finanzielle Zukunft der Kinder sichern

Mit Aktienanlage die finanzielle Zukunft der Kinder sichern

Bei der andauernden Niedrigzinspolitik lohnt es sich zurzeit nicht, Geld auf einem Sparkonto zu verwahren. Zum einen liegen die Zinssätze aktuell nur zwischen 0,0 und 0,1 Prozent – damit fällt eine Vermehrung des eingezahlten Sparbetrages ins Wasser. Zum anderen gibt es die Inflation, die die Kaufkraft unseres Geldes im Lauf der Zeit verringert. Die Idee, über Wertpapiere wie Aktien und Co. – Aktienanlage – für den Nachwuchs gewinnbringend einige Euros anzulegen, ist daher gar nicht so verkehrt.

Aktien off- oder online kaufen?

Wer Aktien kaufen möchte, hat sowohl off- als auch online eine große Auswahl. Sie direkt bei der Bank oder Sparkasse zu erwerben, ist mittlerweile aus der Mode gekommen. Dies verwundert nicht, denn Broker im Netz halten oft die besseren und günstigeren Alternativen bereit. Bevor Eltern ins Wertpapiergeschäft einsteigen, sollten sie sich erst einmal in aller Ruhe umsehen. Auch dafür ist das Internet mit seinem unendlichen Informationsmaterial und den zahlreichen Vergleichsportalen bestens geeignet. Ideal ist es, wenn man in seinem Freundes- oder Bekanntenkreis einen erfahrenen Aktionär hat, der Einsteigern mit Rat und Tat zur Seite steht. Eine weitere Möglichkeit ist das Aufsuchen eines Geldinstituts. Dies ist für alle Anleger interessant, die auf eine fachmännische, persönliche Beratung Wert legen. Jedoch sollte man daran denken, dass diese selbstverständlich ihre eigenen Produkte verkaufen möchten. Einen weitschweifenden Überblick erhält man dort nicht.

Steuervorteile nutzen

Aus steuerlichen Gründen schließt man die Kapitalanlage am besten auf den Namen des Kindes ab. Werden Erträge auf mehrere Personen einer Familie verteilt, erhöht sich der Sparerpauschbetrag.

Beispiel: Der Jahresbetrag, auf den keine Steuern anfallen, beträgt pro Kopf 801 Euro. Bei einer vierköpfigen Familie kommt somit ein Sparerpauschbetrag von 3.204 Euro zusammen.

Darüber hinaus ergibt sich ein weiterer Steuervorteil. Der steuerliche Grundfreibetrag lag bei Erträgen auf Kinderdepots und Sparkonten im Jahr 2019 bei 9.186 Euro. Hinzu kam die Sonderausgabenpauschale von 36 Euro, sodass insgesamt 10.005 Euro die steuerfreie Einkommensgrenze darstellten. 2020 stieg sie sogar auf 10.245 Euro an. Eltern brauchen keine Angst zu haben, dass der Kindergeldanspruch wegen einer Aktienanlage im Namen des Nachwuchses erlischt – er bleibt davon unberührt.

Wem gehört das Geld im Wertpapierdepot?

Läuft es auf dem Namen des Kindes, haben Eltern bzw. Großeltern keinen Zugriff auf das Anlagevermögen. Sie übernehmen ausschließlich die Verwaltungsfunktion, rechtlich gesehen gehört es jedoch dem Nachwuchs. Dies sollte man als positiven Aspekt betrachten. Ansonsten ist die Versuchung groß, sich mal kurz etwas Geld zu leihen, schafft es aber nicht, es wieder zurückzuzahlen. Damit ist die zukunftsträchtige Anlage dahin. Um die Kinder am schnellen Verprassen des angesparten Betrages zu hindern, kann kurz vor der Übergabe eine Übertragung der Werte auf einen Auszahlplan sinnvoll sein. Monatliche Raten können individuell vereinbart werden, sodass regelmäßig ein festes Budget zum Ausgeben zur Verfügung steht.

ETFs für die langfristige Aktienanlage

Bei der Entscheidung für den langfristigen Vermögensaufbau zugunsten der Kinder sind vor allem ETFs interessant. Zu ihren Vorteilen zählen:

  • verhältnismäßig günstig im Einkauf,
  • Flexibilität und
  • hohe Transparenz.

Werden sie mit einem Sparplan verknüpft, zählen sie – bei einem Anlagehorizont von zehn Jahren und mehr – zu den chancenreichsten Kapitalanlagen. Wer beispielsweise mit der Geburt des Kindes bereits eine Geldinvestition macht, um es zum 18-jährigen Geburtstag beim Start ins eigene Leben finanziell zu unterstützen, ist mit ETFs gut bedient.

Über Papalapapi
Ich heiße Mark und bin Vater einer wundervollen Tochter. Papalapapi Vaterblogger, Elternblogger und Männerblogger beschäftigt sich mit Themen rund ums Kinderhaben und Mannsein aus einer subjektiven männlichen und vor allem väterlichen Sicht.

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