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Liebe & Verhütung in unsere Zeiten

Verhütung heute: Ein sich umarmendes Paar mit Regenschutz
Liebe & Verhütung in diesen Zeiten

Die Welt ist voller Menschen. Von wegen Verhütung. Aktuell sind es rund 7,7 Milliarden auf der Erde. Alle wollen leben, essen, wohnen und arbeiten. Viele strömen in die Städte, die teilweise bis zum bersten voll sind. Oder, wie bei uns, deren Platz abnimmt und deren Mieten steigen. Wir sehen, dass gerade junge Menschen aus Angst um die Zukunft der Erde auf die Straße gehen – Fridays For Future – und wirksame Maßnahmen gegen den Klimawandel fordern. Das stimmt uns einigermaßen nachdenklich. Vor allem kommt beinahe jeder Woche ein neuer oder alter neuer Bericht heraus, der vor irgendeiner globalen Katastrophe warnt. Zuletzt das Artensterben, das Plastik im Meer, die Feinstaubbelastung, Impfmüdigkeit, Digitalisierung und Wegfall von Arbeitsplätzen, Konfliktherde und alle möglichen anderen Krisen. Da stellt man sich schon mal die eine oder andere Frage.

Nun sind wir älteren Erwachsenen ja mit der Familienplanung durch. Normalerweise. Aber unsere Kinder nicht, die Heranwachsenden, die gerade Demonstrierenden, die besorgten Pubertiere. Und wir Eltern kennen diese Angst, die ich „Chantalangst“ oder „Jacquelinsorge“ nennen möchte. Nämlich die Angst der Eltern, dass ihre Töchter noch vor oder während der Berufsausbildung im Teenialter schwanger werden und ein Kind bekommen. Wir bessergestellten Eltern in den Kreativ- und Szenevierteln der Metropolen schauen verächtlich auf die jungen Mütter aus den Randbezirken und Problemvierteln herab. So sind wir nicht, das wollen wir nicht, nicht unsere Töchter.

Abgesehen davon, dass es ein schwerer Stand für einen Vater ist, wenn die Tochter einmal mit so einer Knalltüte von jungem Mann im Arm im Türrahmen steht. Dann ist es fast schon gelaufen. Aber wenn wir das Schlimmste verhindern wollen, wenn wir „Familienplanung“ ernstnehmen und ein gutes Leben für unsere Kinder untersützen, dass müssen wir das Thema Verhütung RECHTZEITIG auf den Tisch bringen. So schwer ist das nun auch wieder nicht.

Chemische oder natürliche Verhütung?

In unserer modernen Welt stehen uns eine ganze Reihe von wirkungsvollen Verhütungsmethoden zur Verfügung. Die „Pille“ ist dabei natürlich das einfachste und sicherste Verhütungsmittel, belastet aber einseitig nur die jungen Frauen, etwa mit bestimmten Nebenwirkungen und gesundheitlichen Risiken. Die Jungs können eigentlich maximal nur das Kondom einsetzen und sollten es auch.

Sogenannte natürliche Verhütungsmethoden sind eine ernsthafte Alternative. Dazu gibt es beispielsweise sinnvolle technische Hilfsmittel, die gänzlich ohne Hormone auskommen. Laut den Test- und Erfahrungsberichten über sogenannte Verhütungscomputer geht es dabei um die Bestimmung des Zeitpunkts des Eisprungs mittels Temperaturmessung, um so in kritschen Tagen besonders aufzupassen oder konkrete Verhütungsmethoden gezielt zu ergreifen. Der Einsatz eines solchen Verhütungscomputers erreicht eine hohe Sicherheit – in etwa wie die Pille! – und ist für empfindliche Persönlichkeiten, die Angst vor dem Eingriff in den Hormonzyklus mittels Antibabypille haben, das Mittel der Wahl.

Solche Methoden haben die jungen Menschen in den Elendsgebieten der Welt natürlich nicht. Sie müssen sich klassisch mit Kondomen schützen oder eben der Pille, wenn sie erreichbar ist. Denn die akutelle Weltbevölkerung übt großen Druck auf die Ökosysteme der Welt aus. Es ist zu erwarten, dass dies erst besser wird, wenn es weniger Menschen auf der Erde gibt. Das sollte natürlich nicht der primäre Grund für die Verhütung sein, ist aber eine Überlegung wert, wenn man sich schon Sorgen um die Zukunft der Erde und der Menschheit macht.

Zum Thema Überbevölkerung habe ich noch ein interessantes Video gefunden und die … Weltbevölkerungsuhr! Klare sollte uns sein, dass es in unseren Gesellschaften für alle ein Nachteil ist, wenn sehr junge Frauen Kinder kriegen. Es gehört Reife, Sicherheit und Verantwortungsbewusstsein dazu, ein Kind in die Welt zu setzen und sollte kein Unfall sein.

Überbevölkerung – Die Bevölkerungsexplosion erklärt

Über Papalapapi
Ich heiße Mark und bin Vater einer wundervollen Tochter. Papalapapi Vaterblogger, Elternblogger und Männerblogger beschäftigt sich mit Themen rund ums Kinderhaben und Mannsein aus einer subjektiven männlichen und vor allem väterlichen Sicht.

1 Kommentar zu Liebe & Verhütung in unsere Zeiten

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