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Filmfestival Türkei Deutschland in Nürnberg

Filmfestival Türkei Deutschland in Nürnberg
Filmfestival Türkei Deutschland in Nürnberg 2019

Das 24. Filmfestival Türkei Deutschland fand im März 2019 statt. Preise in den einzelnen Kategorien, vergaben drei Jurys sowie das Publikum. Dabei hatte das Event viele Highlights zu bieten. Seit 1992 findet das deutsch-türkische Filmfestival statt. Dieses Jahr wurden über 8 Tage verschiedene Titel vorgeführt. Als Wahl des Festivalpublikums stand am Ende der Film „Sandstern“, von Regisseur Yilmaz Arslan fest. Doch das Festival in Nürnberg hatte für die Zuschauer noch mehr zu bieten. Denn neben den eigentlichen Vorführungen und der Wahl, gibt es in und um die Stadt herum viel zu erleben. Kein Wunder, das sich nur wenige Unterkünfte in dieser Zeit vor Ort finden lassen. Expedia ist jedoch zuverlässig für den Fall, das Sie eine preiswerte und passende Übernachtungsmöglichkeit in der Stadt suchen. So lässt sich die fränkische kreisfreie Großstadt komfortabel erleben.

Filmtechnisch konnte das 24. Filmfestival in Nürnberg abermals voll überzeugen. Als „Bester Hauptdarsteller“ wurde Carlo Ljubek geehrt. Hierfür überzeugte er in seiner Rolle im Film „Kill me today, tomorrow I´m sick“. Als „Beste Hauptdarstellerin“ wurde hingegen Gizem Erman Soysaldi gewählt. Damit ehrte sie die Jury für ihre Performance in İçerdekiler (Der Insasse).

Von den Juroren wurde Kardeşler (Brüder), als „Bester Spielfilm“ gewählt. Entstanden ist die Geschichte unter der Regie von Ömür Atay. Dieser hatte eine bewegende und packende Story erzählt. Im Mittelpunkt stehen dabei zwei Brüder, die eine nicht wieder gutzumachende Schuld verbindet. Besonders gefällig ist dabei der Schluss, der eine romantisierte Versöhnung vermissen lässt und stattdessen die Wut im Inneren anspricht. Umgesetzt wurde der Film mit Schauspielern, die eine großartige Leistung vollbrachten und die Seelen der Figuren auf die Leinwand transportieren. Wie in „Das Urteil von Nürnberg“, dem wohl besten Gerichtsdrama aller Zeiten, schafften es die Macher auf nachvollziehbare Weise, die Verflechtungen von Schuld und Gewissen umzusetzen. Zudem ist es Ömür Atay gelungen, den Inhalt bildgewaltig umzusetzen und den Zuschauer auf einer ganz anderen Ebene abzuholen. Sodass sich der Betrachter dabei ertappt, wie wütend er auf die fiktiven Figuren für das ist, was sie ihrer Familie angetan haben.

Den Öngören Preis hingegen erhielt der Film „Kill me today, tomorrow I´m sick“ von den Regisseuren Tobias Streck und Joachim Schroeder. Dieser Preis wird im Namen von Mahmut Tali Öngören vergeben. Dieser steht für Demokratie und Menschenrechte. Hier war die Jury einstimmig. Das Doku-Drama selbst, ein Mix aus unsentimentalem Melodram und Satire, basiert auf den authentischen Tagebuchaufzeichnungen, die von einer OSZE-Aktivistin stammen. Im Fokus – ein korrupter Politiker.

Über Papalapapi
Ich heiße Mark und bin Vater einer wundervollen Tochter. Papalapapi Vaterblogger, Elternblogger und Männerblogger beschäftigt sich mit Themen rund ums Kinderhaben und Mannsein aus einer subjektiven männlichen und vor allem väterlichen Sicht.

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