Männer weinen nicht – die Kurzdokumentation „Men don’t cry“ von der britischen Filmemacherin Mollie Mills

„I feel like in society men are socialized not to speak. It is very acceptable to show anger but we are not socialized to show vulnerability or hurt or upset or show depression. You get happy, angry, strong, you don’t get anything else in between.“ Männer dürfen nur zeigen, dass sie glücklich, wütend und stark sind, alles andere ist gesellschaftlich nicht erlaubt, sagt ein namenloser Mann in dem Film von Mills. Genau diese Erfahrung mache ich gerade im Familiengericht. Gefühle sind bei Gericht eh nicht vorgesehen, damit kommen Juristen überhaupt nicht klar. Aber dass Männer offen ihre Verwundbarkeit zeigen, aber auch ihrer Empörung über Entwertung, Demütigung und Entrechtung lautstark Ausdruck verleihen, wird nicht akzeptiert. Nicht mal von Psychologen. Die Desintegration menschlicher, vielfältiger, reichhaltiger Gefühlsregungen … im Mann ist in unser ach so fortschrittlichen Gesellschaft nachhaltig tabuisiert. Aus meiner Sicht die Spitze des Eisbergs: Testosteron und Adrenalin werden immer noch als konkrete Bedrohung für Kinder, Frauen und die gesellschaftliche Integrität wahrgenommen. Um so wichtiger sind Künstler und Kreative, die sich, wie die britische Filmemacherin Mollie Mills, mit diesem Thema beschäftigen – auch wenn Mills eine junge, attraktive Frau ist. Hier der Film: „Männer weinen nicht – die Kurzdokumentation „Men don’t cry“ von der britischen Filmemacherin Mollie Mills“ weiterlesen

Vatertag 2016 fällt aus weil Königin Mutter es so beschlossen hat: rücksichtslos, brutal, willkürlich

Die Mutter meiner Tochter hat mir noch einmal ihr wahres Gesicht gezeigt, ihren wahren Charakter. Mein Vatertag in diesem Jahr ist gelaufen. Ich bin vollkommen hilflos der Willkür einer herzlosen, überforderten Mutter ausgeliefert, die macht, was immer ihr beliebt. Aktuell versteckt sie sich hinter einem grausamen Beschluss des Familiengerichts-Altona (Hamburg), das mir wegen Kindeswohlgefährdung den Kontakt zu meiner Tochter nur noch alle 14 Tage erlaubt. Im Gesetz steht zwar, dass die Eltern sich einigen müssen, und das hat der Richter in der nunmehr 3. Sitzung (!) im Kampf um das Recht meiner Tochter einen angemessenen Kontakt zu ihrem Vater haben zu dürfen auch festgestellt, aber auf diesem Ohr ist die Mutter meiner Tochter taub. Sie ist nicht in der Lage 100% Verantwortung für die Entwicklung im eskalierten Elternstreit zu übernehmen und delegiert diese an ihre grausame Rechtsanwältin, die nichts unversucht lässt, die Vater-Tochter-Beziehung zu schwächen. „Vatertag 2016 fällt aus weil Königin Mutter es so beschlossen hat: rücksichtslos, brutal, willkürlich“ weiterlesen

Internationaler Weltfrauentag: Es ist nicht alles Frau, was friedlich ist

Internationaler Weltfrauentag 2016. Ich bin dabei und unterstütze das alles. Aber ich habe Vorbehalte. Ich habe eine wundervolle, zauberhafte, großartige Tochter, ein Goldschatz, ein tolles Mädchen. Sie wird einmal eine Frau sein und alleine für sie setze ich mich für die Rechte und die Gleichberechtigung der Frauen ein. Frauen in meiner Familie wurden von männlicher Gewalt (2. Weltkrieg und dadurch Tod, Flucht und Vertreibung), Alkoholismus und Selbstmord schwer beschädigt. Beschädigte Männer sind offenbar dafür verantwortlich. Das kann aber nicht bedeuten, dass Frauen alleine Opfer sind und stets unschuldig. Nein, an diesem Weltfrauentag habe ich die Grausamkeit, den Hass, die Ablehnung und die kalte Aggression mancher Frauen klar vor Augen.

Musiq Soulchild: Just Friends-Nik West Cover

Einerseits habe ich meine (gefühlte) große Schwester durch männliche Gewalt verloren, ihr Mann hatte Sie 2010 aus Verzweiflung über seine finanzielle Not grauenvoll getötet. Ich kenne junge Frauen, die von einem männlichen Arschloch missbraucht wurden. Konkret hatte der Vater einer ihrer Freundinnen das 13-jährige Mädchen bei einer Übernachtung überrumpelt und „vergewaltigt“. Doch auch Jungen leiden unter Männergewalt. Erst letzte Woche tötete sich ein verzweifelter junger Mann, weil er nicht mehr klar kam mit allem, mit seiner brutalen Missbrauchsgeschichte. Es ist also offenbar kein exklusives Schicksal, dass nur Frauen unter Gewalt, Ungerechtigkeit, Unterdrückung, Ungleichheit und Ausbeutung leiden. Das will ich festhalten.

Und damit sind für auch schon bei meinem Thema:

Weltfrauentag 2016: Gewalttätigkeit und Aggression bei Frauen

Nik West – „Stevie Wonder-You Haven’t Done Nothin“

Leider musste ich in den vergangenen Monaten erfahren, dass es Frauen an Härte und Grausamkeit nicht mangelt und sie zuweilen Männer dabei übertreffen. Und ich erfuhr systemische Gewalt gegen Männer, gegen Väter insbesondere. Hier waren Frauen maßgeblich. Zwei Rechtsanwältinnen und eine Psychologin haben alles darangesetzt, die Vaterbeziehung meiner Tochter anzugreifen und mich als liebevollen, sehr engagierten Vater zu diskreditieren und am Ende sogar für geisteskrank zu erklären. Dabei bin ich mir ganz sicher, dass alle diese Frauen keinen guten Vater hatten. Einen guten Vater im Sinne eines guten Vaters, einer der überhaupt da war und den Mädchen Anerkennung und Liebe geben konnte. Man könnte glauben diese Frauen seien ebenfalls Opfer des immer noch herrschenden patriarchalen Systems, aber das würde diese Menschen aus ihrer Verantwortung entlassen. Ihr unbewusster Hass gegen eine sehr gute und gesunde Vaterbeziehung eines kleinen Mädchens, gibt ihnen in einem absurden System, das offensichtlich feministisch geprägt und einem überholen Muttermythos anhängt, die Möglichkeit starke und präsente Väter effektiv zu bekämpfen. Sie über eindeutig Gewalt aus.

Und was ist mit den Müttern, gerade den älteren Müttern. Sie entwickeln gerne mal eine neurotische Steuerung wie das Maternal Gatekeeping, steigern sich in eine Art Mütterchauvinismus hinein oder entwickeln andere Ängste und vielfältige Aggressionen gegen den Vater ihrer Kinder. Na ja, das hat vielleicht nichts im Weltfrauentag zu suchen. Oder gerade doch? Ich musste es selbst erfahren, wie eine Mutter den Vater ihrer Kinder nicht nur geringschätzen und demnach nicht als gleichwertigen Elternteile ansehen, sondern sie nachgerade … hassen. Es geht gegen den Mann an sich und das ganze Interesse kreist um Macht und Kontrolle. DAS sind eben auch die Frauen 2016! Vielleicht hierzulande noch nie so schlimm und in diesem Ausmaß.

Ich muss noch mehr darüber nachdenken. Aber an diesem wichtigen internationalen Weltfrauentag habe ich ein paar Fragen und starke Zweifel. Ja, vielleicht sind diese hartherzigen Frauen von denen ich rede, ebenfalls Opfer der Folgen des uralten patriarchalen Systems. Vielleicht ist das aber auch die zynische Antwort auf die Verneinung von Verantwortung

Some FUNK! -Nik West Cover

Für meinen Geschmack gibt es zu viele Arschlochfrauen. Das muss auch mal auf den Tisch. Hier denke ich nicht nur an Frauke Petry („Petry Heil“), Beatrix von Storch (Computermaus abgerutscht), Erika Steinbach (Freundliche Inder), Beate Zschäpe („Die beiden brauchten mich nicht, ich brauchte sie“), Sarah Palin („Dieser Plan ist von Gott.“), Asma al-Assad (Gattin eines Massenmörders), Emine Erdoğan (Despotengattin), RT-Moderatorinnen (Lügenpresse) und all die anderen halbirren Weiber, die ihren Mitbürgern schaden und mit Menschlichkeit und Humanismus so rein gar nichts an der Frisur haben.

Da diese Frauen wollte ich am internationalen Weltfrauentag erinnern. Sie sind nicht wenige und manchmal ein echtes Problem für sehr viele Menschen. Hier ein interessanter Artikel, der unser Verständnis für die Zusammenhänge vertieft: Frauen haben kein Bewusstsein für die eigene Aggression

Ich hoffe, dass meine Tochter eine der vielen guten Frauen wird und sich von dem ganzen Wahnsinn, der uns hier umgibt, nicht einfangen lässt!

Ein ernstes Wort zum Vatertag 2015

Ich selber kenne meinen Vater nicht. Da war zwar ein Mann im Haus, von dem ich lange glaubte, er wäre mein Vater, aber der scherte sich einen Dreck um die Kinder. Vielleicht bin ich deshalb so und denke am Vatertag 2015 an die vielen Kinder, insbesondere Jungs, Söhne, die ohne Vater aufwachsen müssen. Das Jahre 2015 hat vielen Kindern ihren Vater genommen. Der furchtbare Massenmord in Paris Anfang des Jahres, die Kriege in der Ukraine, in Syrien, Irak, Libyen und zuletzt die feigen Morde an schwarzen Männern und Jugendlichen durch US-amerikanische Polizisten. Daran muss ich heute denken. Wenn der Vater fehlt, ein liebevoller Mann, der sich kümmert, zu dem man aufschauen kann, den man liebt, und Umstände wie Gewalt, Perspektivlosigkeit und Armut die Erfahrungen und die Umwelt heranwachsender Jungen und Männer bestimmen, wird es kaum einen Ausweg aus diesem Elend geben. „Ein ernstes Wort zum Vatertag 2015“ weiterlesen

Internationaler Weltmännertag Deutschland 2014

Wenn man meine Headline hier – Internationaler Weltmännertag Deutschland 2014 – bei Google eingibt, erwartet man doch ein paar exklusive Beiträge und Websites, findet aber so gut wie nichts. Den üblichen Mist übers Mann-Sein halt und ältere Artikel der üblichen Verdächtigen (Verlage/Medien). Ist Mann-Sein wirklich so uninteressant, ist alles gesagt, außer dem leidigen Thema mit der „Männergesundheit“? Ist damit ein Weltmännertag abgefrühstückt? Oder denken wir an einem solchen Tag noch einmal über uns und unsere Zukunft nach? „Internationaler Weltmännertag Deutschland 2014“ weiterlesen

Die Aufgabe der Männer

Das folgende Video sah ich heute auf Facebook. Nach einem Bombenangriff auf Aleppo im Syrischen Bürgerkrieg, graben ein Dutzend Männer verzweifelt nach Überlebenden. Sie entdecken dabei einen kleinen Jungen, einen „Toddler“, wie man im Englischen sagt, und buddeln ihn frei, retten sein Leben. Das ist sehr ergreifend. Der Einsatz dieser Männer ist beeindrucken, alle helfen, alle kümmern sich, alle Männern retten Leben, bewahren Leben, arbeiten zusammen und freuen sich ungeheuer, den hilflosen Knaben gefunden und gerettet zu haben. „Die Aufgabe der Männer“ weiterlesen

Achtung Vatertag!

Fasching ist rum, Schlagermove noch nicht in Sicht. Alles super entspannt also, die Kostüme und Perücken sauber im Schrank. Zu früh gefreut – es lauert Vatertag. Eigentlich ein christlicher Feiertag – Christi Himmelfahrt – doch eingebrannt hat sich dieser seltsame Donnerstag im Mai (diesmal: 29. Mai 2014) als süffisante und mannhafte Fahrt ins Blaue. Ich kann mich damit nicht identifizieren, weder mit der „Rückkehr Jesu Christi als Sohn Gottes zu seinem Vater in den Himmel“, noch mit der Hirn und Leberzellen vernichtenden Bollerwagentradition der landläufigen Mannschaften. Manchen Männern würde am Vatertag ein Iltis-Kostüm gut stehen, mit Pissnelken im Haar und ranziger Grillwurst, die aus der Hose hängt. Dazu dreht man den Knarz mit deutschem Liedgut zum Mitgröhlen voll auf und schon ist für viele Männder der Vatertagsspaß perfekt. Mein Tipp dazu: Das Nutztier gar nicht lange verarbeiten, sondern gleich von der Weide weg auf den Spießdrehen oder roh vertilgen. „Achtung Vatertag!“ weiterlesen

Link- & Lesetipps #4: Diese Woche unbedingt lesen

Wochenende – das klingt für manchen nach viel Zeit, nach Entspannung und Ausgleich. Viele Eltern aber singen am Wochenende ein anderes Lied. Es ist immer was los und ausschlafen war gestern. Für alle, die dennoch ein wenig Muse und Gelegenheit finden, sich fortzubilden und etwas Interessantes zu lesen, seien diese aktuellen Magazin aus der aktuellen Woche wärmstens Empfohlen. Seltsam, wie auf einmal viele wichtige Themen auf einmal auskommen. Gesundheit und Fett, also Übergewicht, Mannsein heute und die blöde Sache mit der Schule. Ich musste mir alle drei Lesetipps tatsächlich kaufen, sonst wäre ich unzufrieden. Wann ich das alles lesen soll, steht auf einem anderen Blatt. Es ist ja nicht das einzige, das in den Kopf will. „Link- & Lesetipps #4: Diese Woche unbedingt lesen“ weiterlesen