Umzug mit Kindern

Umzug mit Kindern

Steht ein Umzug an, überwiegt zumeist die Vorfreude, denn die neue Bleibe bietet häufig mehr Platz, eine bessere Ausstattung oder ein günstigere Verkehrsanbindung. Doch gerade Kinder stehen einem Wechsel der Anschrift und der damit verbundenen Veränderungen im Umfeld weniger erwartungsfreudig gegenüber.

Bei Kindern ungeliebt: Änderung der vertrauten Umgebung

Schon vielen Erwachsenen bereitet ein Umzug, zumindest unmittelbar bevor es losgeht, Zweifel, Stress und Unbehagen. Kindern geht es ähnlich, allerdings fängt bei Ihnen der Unmut schon an, wenn Mama und Papa Monate vorher verkünden, dass bald ein solcher ansteht. Gerade wenn die Kleinen seit jeher an die Wohnung gewöhnt sind, womöglich ihr ganzes bisheriges Leben dort verbracht haben und sich gar nicht vorstellen können, einfach so von einen Tag auf den anderen in einer anderen Behausung zu leben, kann das für die Eltern neben dem einkalkulierten organisatorischen Aufwand zusätzliche Arbeit bedeuten, denn schließlich will das Kind beruhigt und wollen Sorgen befreit werden. Bereits rechtzeitig vor dem Stichtag sollte die Betreuung des Nachwuchses gut vorausgeplant werden und zwar nicht nur für den Umzugstermin selbst, sondern auch für Zeit danach. Damit das Kind sich schnell an das neue Umfeld gewöhnt und nicht dem alten Kinderzimmer hinterhertrauert, ist eine besonders intensive Betreuung wichtig. Im Idealfall können die >Großeltern eingebunden werden, das Kind während des Umzugs bei sich aufnehmen und nach dem Umzug noch regelmäßig bei der Eingewöhnung in den neuen Wohnung behilflich sein.

Bereits am Vortag des Wohnungsumzugs, wenn die Eltern mit den letzten Vorbereitungen beschäftigt sind, die letzten Kartons stapeln oder einen Sprinter günstig mieten, können Oma und Opa helfend zur Seite stehen und den Nachwuchs zu sich holen. Bietet sich die hilfreiche Möglichkeit mit den Großeltern nicht, kann vielleicht eine Tagesmutti engagiert werden oder das Kind der Krippe oder dem Kindergarten ausnahmsweise etwas länger anvertraut werden.

Dem Nachwuchs Zeit zur Eingewöhnung geben

Ist sämtlicher Umzugsstress endlich vorbei, gilt es unverzüglich, dem Kind eine vertraute Umgebung zu schaffen und mit höchster Priorität das Kinderzimmer herzurichten. Wichtig ist hierbei, möglichst nicht gleich die Gunst der Stunde zu nutzen und eine komplett neue Einrichtung zu kaufen, sodass sich der/die Kleine vorkommt wie in einer komplett anderen Welt, sondern Ähnlichkeiten zum einstigen Kinderzimmer herzustellen und das gewohnte Interieur samt Bett, Spieluhr und weiteren Lieblingsstücken beizubehalten. Die Eingewöhnungsphase sollte nicht unterschätzt und deshalb gemeinsam mit den Eltern behutsam und spielend angegangen werden. Erst wenn sich nach wenigen Wochen die Gewohnheit eingestellt hat, das neue Zuhause akzeptiert und ein Stück weit Normalität geworden ist, können guten Gewissens in Absprache mit dem Kind etappenweise Veränderungen in der Einrichtung vorgenommen werden.

Über Papalapapi
Ich heiße Mark und bin Vater einer wundervollen Tochter. Papalapapi Vaterblogger, Elternblogger und Männerblogger beschäftigt sich mit Themen rund ums Kinderhaben und Mannsein aus einer subjektiven männlichen und vor allem väterlichen Sicht.

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