Handytarife für die Süßen

Smartphone

Wenn man heute Kinder hat, ist eins nicht zu erwarten: Dass sie auf Handys oder besser „Smartphone“ freiwillig verzichten. Was ich begrüßen würde. Nein, als Eltern hat man sich wohl oder übel mit dem Thema auseinanderzusetzen, die Frage ist allein, ab wann. Wann soll das Kind ein eignes Telefon bekommen? Das ist von Kultur zu Kultur und Familie und Familie unterschiedlich. Ich für meinen Teil, weiß noch nicht, was das bei uns sein wird. Aber wenn, taucht sogleich die Frage nach den Tarifen auf: Prepaid oder Flatrate?

Leider habe ich gerade eine schlechte Erfahrung mit meinem Mobilfunkanbieter machen müssen. Über zehn Jahre war ich bei O2, das jetzt Telefónica ist. Aus beruflichen Gründen habe ich mir in diesem Frühjahr dann doch ein Smartphone zugelegt. Ein Android-Gerät. Irgendwann loggt es sich selbst ins Internet ein, was ich weder bemerkte noch wollte. Hatte ich auch nicht bestellt. Obwohl mich das Unternehmen regelmäßig ansmste und mich ins Netz locken wollte. Auf einmal hatte ich Kosten von über 200,- Euro. Zweihundert Euro für ein paar Tage eingeloggt – NUR EINGELOGGT – ins Internet. Ich konnte mich am Ende nicht wehren, auch der Verbraucherschutz konnte nicht helfen. Dass O2 aber darauf bestand, dass ich als alter, stets korrekter Kunde, diese Rechnung zu bezahlen hatte und mir in keinster Weise irgendwie entgegen kam, ist für mich nicht nachvollziehbar. Als Kunden haben die mich jedenfalls verloren.

Ich persönlich bin zwar davon überzeugt, dass man „mobiles Internet“ absolut nicht braucht. Und Kinder schon gleich gar nicht. Dennoch ist zu überlegen, ob eine Flatrate nicht günstiger ist oder praktischer, je nach Gewichtung … und nach Alter. Ansonsten ist Prepaid das Mittel der Wahl. Denn es geht ja darum, als Eltern die Kontrolle über diese Sache zu behalten. Wir haben ja gesehen, dass diese außer Kontrolle geraten kann. Die Mobilfunkanbieter WOLLEN, dass wir mit Flatrate ins Internet gehen. Aber wenn wir einen Computer zuhause haben, brauchen wir das nicht. Deshalb ist die Prepaid-Variante für unseren Nachwuchs, so lange er noch nicht die Reife und Verlässlichkeit, die diese Technik braucht, an den Tag legt, die optimale Lösung.

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