Meine E-Mail an das Jugendamt Altona

Hallo Frau Ewers,

so, wie ich Ihr Schreiben vom 9.8.2016 verstanden habe, verweigern Sie mir und meiner Tochter entgegen Ihrer Aufgabe konkrete .

Ich habe erklärt, dass es zu der Pestalozzi-Stiftung durch die menschenverachtenden Lügen, die ich nach Verfahrensabschluss nachweisen und Sie davon in Kenntnis setzen werde (eine umfangreiche Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Christian Ebel blieb vollkommen wirkungslos, was die Ohnmacht von uns Bürgern verstärkt), kein Vertrauensverhältnis mehr geben kann.

Sie schrieben, es wäre nicht „zielführend“, wenn das Gespräche zwischen mir und der Mutter meiner Tochter moderieren würde. Sie schreiben leider nicht – wie eigentlich niemand in dem akutellen Verfahren konkret wird und klare, nachvollziehbare, unzweifelhafte Aussagen trifft – was denn das Ziel wäre.

Das ist sehr bedauerlich. Ich möchte gerne, dass Sie mein Anliegen an Ihre/n Vorgesetzte/n weiterreichen.

Wie ich mehrfach klar stellte, geht es mir um ein Mediationsangebot an die Mutter meiner Tochter, das vollkommen unabhängig vom akutellen Verfahren beim Altona stattfinden soll. Es geht nur um ein Angebot, dass uns machen.

Denn das Ziel muss ja die Elternautonomie sein, die Eltern irgendwie wieder ins Gespräch zu bringen. Nur darum geht es mir, nicht um Spaltung.

Ich habe erfahren, dass auch andere freie Träger solche Aufgaben übernehmen können. Es muss ja nicht das Jugendamt Altona sein. Aber die Pestalozzi-Stiftung kann es nicht sein, da Herr Ebel offensichtlich (gegen mich) parteilich ist und aus nicht nachvollziehbaren Gründen, Mediationsgespräche genau zu dem Zeitpunkt abgesagt hat – mit mir hat er nie ein einziges klärenden Gespräch führen wollen – als es dringender denn ja war. Sie können sich nicht vorstellen, wir sehr ein solches Verhalten meiner kleinen Tochter geschadet hat. Das wird sich ja erst später zeigen, wenn Sie ihre Pensionen genießen.

Ich fürchte, Sie verstehen nicht, um was ich Sie bitte. Abgesehen davon, dass das aktuelle Verfahren vollkommen sinnlos ist und alles noch schlimmer macht, wie viele Statistiken nachweisen können, und ich Ihnen das hinterher auch gerne belege, da es offensichtlich bei Ihnen an Aufklärung mangelt, möchte ich ALLES versuchen, um mit der aus meiner Sicht krisenhaft-neurotisch eingefärbten Mutter in ein Elterngespräch zu finden.

Darum geht es. Können sie das nachvollziehen?

Bei der Pestalozzi-Stiftung geht es nicht – ich wiederhole mich um gehört zu werden! – da ich nicht für voll genommen werde und tief gekränkt bin, da ich auch mit Hilfe der Lügen des Herrn Ebel in ein kriminelles Licht gerückt wurde. Ich bin aber weder geisteskrank, noch je gewaltätig gewesen, ich trinke nicht, rauche nicht, spiele nicht, bin weder verschuldet, noch lüge ich – ich bitte Sie nur um 2 Minuten Wohlwollen, 2 Minuten mir zu unterstellen, ich könnte die Wahrhei sagen – noch habe ich meine Tochter gegen die Mutter je eingenommen, noch sonst etwas getan, das den schweren Umgangskonflikt und die nachhaltigen Umgangseinschränkungen rechtfertigen würden. Ich beharre nur auf die Wahrheit und auf meine Würde. Deshalb bin ich so hartnäckig. Das scheint offenbar in unseren Zeiten eine Anomalie, die man in der Psychiatrie behandeln muss.

Ich verweise an die KiMiss-Studie 2012 der Universität Tübingen (die klar aufzeigt, dass es in unserem Fall keine Kindeswohlgefährdung gibt), an die Forschungen von Prof. Dr. jur. Hildegund Sünderhauf 2014 (die zeigt, weshalb es zu schweren Konflikten zwischen Trennungseltern kommt) und die Arbeitsweise der „Cochemer Praxis“ (die Elterngespräche als zielführend anzieht). Wenn Sie sich damit beschäftigen und das akutelle Verfahren genau betrachten, finden Sie nicht nur heraus, dass das Wirken des Herrn Ebel fatal ist und vermutlich an den schlimmen Fällen von Kindesmisshandlung liegt, denen er sich stellen muss, aber eben in unserem Fall einfach feige oder blind ist, oder einfach nur der bequemere Weg der Lüge. Ich sage Ihnen, dass ich intuitiv in der 1. Sekunde der Begegnung mit Herrn Ebel eine tiefe Abneigung verspürte. Da ich sehr verunsichert war, kam es mir nicht in den Sinn, ihn als „Mediator“ (so wurde er uns verkauft) abzulehnen. Die spätere Entwicklung ab mir Recht.

Ich habe erst gestern mit einer Mediatorin, die für einen andern freiten Träger für das Jugendamt Norderstedt als solche arbeitet, gesprochen, die nicht glauben konnte (!), das Herr Ebel nicht ein einziges Mal mit mir ein klärendes Gespräch geführt hat, bevor er seine unwahren Behauptungen ans Gericht schrieb. Verstehen Sie?

„Für aus hochstrittigen Familien ist nach Aussagen der Experten die Beratung der Eltern von großer Bedeutung. Denn nur wenn die Eltern auf Elternebene wieder den Bedürfnissen des Kindes angemessen nachkommen können und einen adäquaten mit dem jeweils anderen Elternteil finden können, kann dies das Kind über längere Sicht entlasten.“ Quelle: http://www.grosseltern-initiative.de/news/Bachelorarbeit.pdf

Ich kenne auch Herrn Jens Kurbjeweit vom Jugendamt Wilhelmsburg, der mir von seiner Arbeit berichtete und auch von den Absurditäten, die ihm dort begegneten. Ich bin sehr tief im Thema drin, ich weiß sehr genau, was los ist und ich bin u.a. in Väterverbänden politisch aktiv, da mir und meiner Tochter großer Unrecht widerfahren ist. So etwas soll es geben in dieser Republik – Justizirrtümer, Willkür und Machtmissbrauch.

Ich lasse mich von der Elternberatung der Diakonie Hamburg in Altona seit November 2015 beraten, weil ich diese Ungerechtigkeit und die Lügen in dem Verfahren nur sehr schwer verarbeiten kann. Des Weiteren bin ich mit dem Hauptberater von VÄTER e.V. Hamburg, einem systemischen Familientherapeuten, in regelmäßigen Gespräch.

Das tiefe Elternzerwürfnis verarbeite ich demächst mit einem erfahrenen Psychologen, denn diese Sache ist sehr schlimm für mich, da es ja meine Tochter ist, die darunter irgendwann sehr leidern wird.

In meinem Freundeskreis befinden sich Therapeuten und ebenfalls (ehemals) tief verunsicherte , die von den Müttern ihrer Kindern grausamst verunlimpft wurden. Verstehen Sie? Ich bin nicht blöd. Ich bin kein Querulant. Ich will alle Konflikt mit Gesprächen im Sinne meiner Tochter lösen. Dringend. Dazu habe ich Ihre Hilfe angefragt, die mir verweigert wird. Das ist nicht in Ordnung, weil die Begründung fadenscheinig und nicht nachvollziehbar ist. Ich will nicht spalten. Ich habe als examinierter Krankenpfleger ein Jahr in der Psychiatrie gearbeitet, ich weiß, was los ist. Mir geht es nur um schnellstmögliche eine Befriedung der Lage, die durch das vollkommen inakzeptable Wirken des Herrn Ebel nicht mit der Pestalozzi-Stiftung zu machen ist. Ist doch klar. Er wird wieder lügen und es wird nichts bei herauskommen. Jedenfalls ist das meine Angst. Neben der, vollkommen grund- und sinnlos meine Tochter und mein zu verlieren. Was glauben Sie, was ich mir im Gericht alles anhören musste? Das ist ein Skandal mit dem ich nach Abschluss dieser Farce an die Öffentlichkeit MUSS. Solche Sachen kosten wahrscheinlich Menschenleben. Ich recherchiere das ernsthaft (Presseausweis-Nr. 24-01-13399).

Einzig mit Frau Rohde (Pestalozzi-Stiftung Altona) könnte ich mir Gespräche vorstellen. Ich fürchte aber, dass das die Mutter meiner Tochter ablehnen wird, weil sie damals mehrfach von dieser Frau Rohde kritisiert wurde. Das wurde ich auch, aber ich setze mich damit auseinander. Kritik ist sinnvoll, ja, aber Lügen und Gesprächeverweigerung inklusive Kontaktabbruch. Sie müssten Herrn Ebel eigentlich abmahnen oder entlassen. Ich bin fest davon überzeugt, dass dieser Mann noch mehr Menschenleben bedrohende Fehler macht in diesen hochkritischen Lagen, in denen er agieren darf.

Ich bin nicht der Vollirre, zu dem Herr Ebel mich gemacht hat. Fangen Sie vielleicht an, das irendwie nachzuvollziehen? Langsam? Dass ich nicht spalten will, sondern um Hilfe ersuche. Faire, gute, konkrete Hilfe in Form eines harmlosen Mediationsangebots an die Mutter meiner Tochter? Klickt da was vielleicht?

Nochmal: Ich möchte, dass der Mutter meiner Tochter und mir mit Hilfe des Jugendamtes ein Mediationsgespräch angeboten wird, damit der schwere Umgangskonflikt beigelegt werden kann. Das muss doch im Sinne unserer Tochter … „zielführend“ sein, auch neben dem akutellen Verfahren!

BILD (wird nicht veröffentlicht)
​Meine Tochter und ich beim Altonale Straßenfest 2016

Ich habe das Gericht gebeten und aufgefordert, die Mutter – wie in Belgien und z.B. Kalifornien – zu einer Mediation mit mir zu verpflichten. Es weiß doch jeder, dass es das Beste für ein Kind ist, wenn die Eltern sich irgendwie einigen können. Ich sehe meine Tochter aktuell alle 14 Tage, der Richter glaubt also nicht wirklich, dass Herr Ebel richtig liegt, und das akutelle psychiatrische Gutachten wird ohne einen Zweifel belegen, dass ich keinen an der Waffel habe und meine Tochter zu mir und ihrer Mutter ausgezeichnete, stabile und wertvolle Beziehungen unterhält. Nur die Paarebene funktioniert eben nicht, hier liegt eine Kommunikationsstörung vor, wie mein Rechtsanwalt Curow – der mir riet, mich an Sie, das Jugendamt zu wenden – dem Gericht brillant (aber erfolglos) darlegte.

Wie gesagt: Versuchen Sie einmal einen kurzen Moment davon auszugehen, dass ich die Wahrheit sage und dass es sich in meinem Fall um einen Justizirrtum handeln könnte. Und dass Herr Ebel einen – aus meiner Sicht schwerwiegenden – Fehler gemacht hat. Aber selbst wenn nicht: Was meinen Sie? Ist meine Bitte wirklich unerfüllbar? Was spricht für Sie, das Hamburger Jugendamt, gegen ein Vermittlungsangebot an die Mutter meiner Tochter?

Das kann doch alles nicht angehen.

Bitte nenne Sie mir Ihre Vorgesetzen, damit ich dort um Mediation flehen und betteln kann.

Autor: Papalapapi

Meine Tochter kam im Mai 2009 gesund und munter zur Welt. Sie ist der süßeste Goldschatz, den es gibt. Mich beschäftigt das gesellschaftliche und persönliche Thema der Vaterschaft und der Familie. Ich selbst bin Spätgebärender ...

4 Gedanken zu „Meine E-Mail an das Jugendamt Altona“

    1. Hatte einen. Hab den nach Hause geschickt. Ich will nichts mehr mit dem Familiengericht zu tun haben, die sind rückständig und es ist eh keine Zeit dort. Nein, dieser Konflikt ist kein Juristischer. Die Mutter muss das allein mit ihrem Gewissen verantworten. Darauf setze ich und auf das Älterwerden meiner Tochter. Ich lass mich ab sofort nicht mehr erpressen und verzichte im Zweifel auf die Tochter. Die Wunden, die ihr hier beigebracht werden, habe ich nicht zu verantworten. Dies herauszustellen ist gerade das Thema.

      1. Ich verfolge deine Beiträge nun schon seit mehreren Monaten und es geht immer nur um dasselbe: Du fühlst dich von allen anderen ungerecht („entwürdig“ ist so ein „Lieblingswort“ von dir) behandelt, seien es nun die Kindsmutter, deren Vater, die Anwälte, die Richter, die Gutachter. ALLE sind auf der Seite der Kindsmutter. Und auch mit deinem eigenen Anwalt scheinst du ja nicht zufrieden gewesen zu sein, wenn du ihn „nach Hause geschickt“ hast. Dabei sollte doch gerade der auf deiner Seite stehen und dich zu einem Rechtsstreit drängen, damit er an dir verdient. Das wirfst du ja auch der Anwältin der Gegenpartei immer vor. Die ganze Welt hat sich gegen dich verschworen. Erst recht dann, wenn die Ergebnisse nicht so sind, wie du sie dir wünschst.

        Und ich sage dir ganz ehrlich: Wenn ich mir deine Blogbeiträge so durchlese und auch die Argumente der Gegenseite, die du ja auch bereitwillig postest, dann kann ich letztere zumindest nachvollziehen.

        Überhaupt bin ich der Ansicht, dass du dir mit diesem Blog eher schadest als hilfst. Du beschwerst dich darüber, dass Herr Ebel nur zwei kurze Telefonate mit dir geführt hat und sich gar kein Urteil über dich erlauben könne. Aber dieser Blog gewährt wahrscheinlich mehr ungefilterte Einblicke in deine Psyche als Gespräche liefern könnten. Und was du hier manchmal schreibst, wirkt zumindest auf mich – da möchte ich ganz ehrlich sein – paranoid.

        Sorry für die deutlichen Worte, die natürlich auch wieder nicht das sind, was du hören möchtest.

  1. Hallo Zusammen,
    Ich bin neu hier in der Gruppe, habe aber das selbe Problem.
    Kann aber die Situation nachvollziehen.

    Erst Mal möchte ich hier alle aufrufen: Wir brauchen dringendst ein Gesetz welche eine Pflicht erlassen muss, das die entwöhnte Person einen sofortigen Kontakt zu seinem Kind hat.

    Der Grund ist eindeutig, man hat es schon mit der Trennung schwer, leidet unter dem Verlust des Kindes und die Meisten auch noch über falschen Anzeigen oder Aussagen der ( EX)Partners.
    Man ist absolut machtlos da sich ja Niemand um den Kontakt kümmert.

    Wie will man da noch Kraft haben, weiter um sein Kind zu kämpfen.

    Solange die Situation nicht eindeutig geklärt ist, muss der Kontakt zum Kind erhalten bleiben.( Ob über Aufsicht bei angeblichen Vergehen oder nicht).
    Dann kann man auch erst Kraft sammeln, sich gegen falsche Aussagen oder Anzeigen zu wehren. Sein eigenes Kind gibt einem bei weiterem Kontakt Kraft und Motivation das Ganze durchzustehen. Wenn man aber nicht mal mehr sein eigenes Kind sehen darf ist es normal, dass man depressiv wird, welches bis zum Verlust der Arbeit führt.
    Wenn dann noch das Jobcenter kommt und von einem mehr Unterhalt verlangt, als man zu Verfügung hat, ( In meinem Fall). Sieht man nur noch alles zu verlieren, was man bisher aufgebaut hat die Familie eingeschossen und findet sich spätestens in einem Jahr arbeitslos, Alkohol abhängig auf der Straße wieder. ( Bis jetzt halte ich noch durch)

    Es kann nicht sein das solche Personen eine Familie und auch noch das Leben der Anderen zerstören und keiner unternimmt etwas.

    So kommt man bestimmt nicht zu einem Wirtschaftswachtum.

    Arbeitslose kriegen vom Staat alle Unterstützung, wo selbst Kleinverdiener alles aus eigener Tasche bezahlen müssen und nicht mal die Mittel haben sich zu wehren.

    Vielleicht ist dies kurzzeitig einfacher für den Staat, aber langfristig sehe ich da schwarz wenn man diese Personen immer weiter ehrliche fleißige Bürger ausrauben und ab zocken lässt.

    So wie ich hier lese, haben wir es mit einem Vater zu tun, der intelligent ist, weiß was hier falsch abgeht und versucht das JA usw, um Unterstützung zu bitten.

    Jetzt stelle ich mir die Frage, wie ich auch in der Situation bin, : Stellen die sich jetzt extra so dumm an und unternehmen nichts, weil sie merken dass wir mehr auf dem Kasten haben als die ( studierten) und dafür ausgebildeten Angestellten?????

    Ich kann nur anraten weiter zu kämpfen, nicht los lassen oder sich geschlagen geben. Ende ist erst, wenn wir erreicht haben was wir möchten.:

    Regelmäßigen Kontakt zu unseren Kindern und Mitspracherecht bei der Erziehung.

    Hoffe hier Ansporn zu geben, da mittlerweile immer Frauen Schuld an den Situationen sind und nicht mehr wie 1900 immer nur die Männer die bösen.

    Gruß O.Meyer

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