Kindeswohlgefährdung vs. gesunder Menschenverstand

Kindeswohl auf einem Spielgerät

So etwas Bösartiges – die Banalität des Bösen – habe ich noch nicht erlebt. Die einzige Möglichkeit, die ich habe, meine Würde zu verteidigen, ist Öffentlichkeit. Ich werde durch die der Mutter meiner Tochter und deren furchtbaren Rechtsanwältin Weidner-Hinkel, der Verfahrensbeiständin Sandra Tiemann, dem Sozial-Dingsbums der Pestalozzi-Stiftung Hamburg (die angeblich „christliche Werte“ propagiert), Christian Ebel allerschwersten und unbewiesenen Beschuldigungen ausgesetzt. Die Unterstellungen, ich WÜRDE (!) das meiner Tochter gefährden, beruhen einzig und allein auf den Konstrukten fadenscheiniger von Weidner-Hinkel an den Haaren herbeigezogenen Indizien, die sich hauptsächlich aus meinen schriftlichen Stellungnahmen und E-Mails ableiten, die nicht ohne Wucht und Wut, also Emotionen sind. Emotionen, Menschlichkeit und Aufrichtigkeit sind aber im – deutschen! – nicht gern gesehen und offenbar schädlich für die Entwicklung von Kindern. Testosteron und Adrenalin sind offensichtlich nicht vorgesehen im richtigen Leben, das nichts zu suchen hat im . Mir wird vorgeworfen, ich würde meine Tochter an meinen wütenden Emotionen beteiligen und sie damit überfrachten. . So habe ich es jedenfalls verstanden. Vielleicht glauben sie auch, ich könnte meine Tochter misshandeln. Ich habe keine Ahnung, was diese Leute von mir wollen und mir unterstellen. Ich habe damit nichts zu tun. Ich fass mal zusammen, was ich bisher durch die genannten Personen verstanden habe, was das Kindeswohl gefährdet. Ich lerne ja gern dazu. Doch zuvor ein paar Kleinigkeiten:

Art. 1 GG

(1)Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte – Resolution 217 A (III) vom 10.12.1948

Artikel 1
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.

Artikel 12
Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung und seinen Schriftverkehr oder Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden. Jeder hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen solche Eingriffe oder Beeinträchtigungen.

Artikel 19
Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Offenbar war damit nicht die Familiengerichtsbarkeit gemeint, denn hier ist, zumindest in meinem Fall, alles für den Arsch.

Kindeswohl angeblich über alles, aber keine Zeit für Wesentliches im Familiengericht

Sie, die Juristen und „Sozial-Pädagogen“ (geradezu lächerlich!) im Familiengericht, glauben(!), das Kind (mein Kind!) vor seinem Vater, also vor mir, schützen zu müssen – und beschädigen es durch Begutachtungen, Einschränkungen der Vaterzeiten und durch die Herabwürdigung ihres liebevollen, aber tief verletzen Vaters und tasten damit unser beider Menschenwürde an.

Das ist alles so dermaßen absurd, willkürlich und grauenhaft, dass man sich als normaler Bürger weigert zu glauben, dass so etwas hier möglich ist, dass es das in diesem Land geben kann.

Diese Leute tun nämlich genau das Gegenteil von dem, was sie vorgeben zu tun: Das Kind vor Schaden bewahren. Die Mutter hat alle Macht und kann machen, was immer sie will, absolute Willkür und Unberechenbarkeit, da wird gar nicht genau hingeschaut. Es wird nirgends genau hingeschaut. Als Individuen existieren wir vor diesem Gericht nicht. Und jeder MACHT Fehler. Alle Fehler, die sich tatsächlich alle Beteiligten, selbst der Richter, in diesem unseligen Verfahren geleistet haben, habe ich gerichtsfest dokumentiert.

Die Tiefenschärfe, die Wahrheitsfindung, konkrete Ermittlungen, Zeugenbefragungen, Indizienketten, das Betrachten des großen Ganzen, der Charaktere und der näheren Umstände – was in einem Strafprozess selbstverständlich ist – findet im Familiengericht nicht statt. Es funktioniert aber sonst wie ein Strafgericht, da ich der Angeklagte bin. Ich bin angeklagt, mein Kind öfter sehen zu wollen. Nur, dass das Kind in erster Linie für meine angeblichen Verfehlungen bestraft wird. Man kann das überhaupt nicht denken, es ist jenseits aller Vernunft.

Doch dafür ist eh keine Zeit: Vernunft. Es ist eigentlich für gar nix Wesentliches Zeit. Das geht alles Adhoc und mit wenigen Sätzen. Es scheint sogar schon auszureichen, das Word „Kindeswohlgefährdung“ im Zusammenhang mit „Vater“ in den Raum zu stellen und die Maschine springt an. Man braucht nur einen Satz in den Saal zu labern – „Vater hat Schuld daran, dass das Kind nicht auf Klo geht“ (obwohl das Kind gar nicht beim Vater lebt, deshalb ja dieser Scheiß hier!) und es landet im Protokoll. Liest jemand nach ein paar Tagen oder Wochen diesen Mist, ist für ihn klar: „Vater hat Schuld daran, dass das Kind nicht auf Klo geht“. Steht ja da. Also: Kindeswohlgefährdung!

So funktioniert dieser Wahnsinn und du kommst aus der Nummer, also dieser Maschine nicht mehr heil heraus. Ja, man kann das Familiengericht als eine Art Maschine bezeichnen. Menschlichkeit, wie wir normale Bürger sie verstehen, habe ich dort nicht kennengelernt. Nein, so etwas Grausames konnte ich mir bisher nicht vorstellen: teilweise nackter Psychoterror – Lügen, haltlose Behauptungen, sinnlose und wirre Spekulationen, Erpressung, Entwertung, Demütigung, Entwürdigung. Es ist alles unfassbar. Maßgeblich vorangetrieben von … Juristen. Ich persönlich kenne nur zwei zivile Berufsgruppen, die sich im Laufe der Geschichte mit allerlei Unmenschlickeiten hervorgetan haben: Pädagogen und Juristen.

Kindeswohlgefährdung – was ist das eigentlich?

Eine schöne knackige Zusammenfassung zum Thema Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung finden wir bei www.anwalt-kindschaftsrecht.de/was-ist-eine-kindeswohlgefaehrdung/:

Dort heißt es sehr schön:
Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesgerichtshofs ist das Kindeswohl gefährdet, wenn eine gegenwärtige, in solchem Maß vorhandene Gefahr vorliegt, dass sich bei der weiteren Entwicklung der Dinge eine erhebliche Schädigung des geistigen, seelischen oder körperlichen Wohls des Kindes mit ziemlicher Sicherheit voraussehen lässt (BVerfG FamRZ 2010, 713, 714 Rn 41; BGH FamRZ 1956, 350, 351; FamRZ 2005, 344, 345; OLG Brandenburg FamFR 2010, 357; OLG Hamm FamRZ 2009, 1752 f; OLG Karlsruhe FamRZ 2009, 1599).

Oder hier: http://www.rechtsfragen-jugendarbeit.de/kindeswohlgefaehrdung-ueberblick.htm
Ob eine erhebliche Schädigung droht, ist anhand der Nachteile für das Kind zu beurteilen, die sich für das Kind aus Entscheidungen, Verhaltensweisen oder Lebensumständen der Eltern ergeben können.
Nach sozialwissenschaftlichem Ansatz werden Fallkonstellationen der Kindeswohlgefährdung nach der Trias Vernachlässigung, Misshandlung, sexueller Missbrauch unterschieden.

Spielt in meinem Fall alles gar keine Rolle, denn es liegt keine belegbare Gefahr einer erheblichen Schädigung, die mit ziemlicher Sicherheit droht, für meine süße Tochter vor. Was für ein hanebüchener Schwachsinn, mir zu unterstellen, ich könnte meinem Mädchen in irgendeiner Form schaden! Ich kotze! Aber die Rechtsanwältin Weidner-Hinkel und ihr Auftraggeber, der Großvater meiner Tochter, scheuen vor keiner noch so widerwärtigen Absurdität. Hauptsache die Gerichtsmaschine frisst es. Was da alles über mich in den Akten steht – du denkst, du hast es mit einem Vollirren aus irgendeinem Horrorstreifen zu tun. Vielen Dank.

Was in meinem Fall das Kindeswohl gefährden tut, tut, tut:

Allein, dass ich das hier schreibe: Kindeswohlgefährdung.

Egal was ich sage, smse oder maile: Kindeswohlgefährdung.

Wenn ich dem Großvater schreibe, dass der Dreckskerl sich von mir noch mal was anhören muss: Kindeswohlgefährdung.

Bringe ich der Tochter Gummibärchen in den Kindergarten: Kindeswohlgefährdung.

Wenn ich ausdrücke, dass ich traurig bin über die fatale Entwicklung und den schwerwiegenden Elternkonflikt und das völlige Versagen der Kindesmutter: Kindeswohlgefährdung.

Fallen mir vier Tränen aus dem Gesicht, während meine Tochter dabei ist, als ich sie vor der Tür ihrer Mutter abgebe, weil ich weiß, dass ich sie 8 Tage nicht sehen darf und ein furchtbarer Familiengerichtstermin vor der Tür steht: Kindeswohlgefährdung.

Werde ich wütend vor lauter Ohnmacht, Ungerechtigkeit und Verzweiflung und geige der Mutter, ihrer Familie und der gesamten Entourage deutlich meine Meinung: Kindeswohlgefährdung.

Wenn ich der Mutter meiner Tochter als Erwiderung auf eine ihren vielen Provokationen eine SMS mit dem Inhalt „Komm du mir nicht mit Pflichten, du Drecksau“ schicke, während meine Maus bei mir friedlich Kindervideos glotzt, ist das natürlich ungeschickt, aber vor allem: Kindeswohlgefährdung

Wenn ich meine Tochter vermisse und ihr das womöglich auch sage: Kindeswohlgefährdung.

Wenn ich meine Tochter in der Schule morgens, wenn andere Eltern ihre Kinder zum Unterricht bringen, 10 Minuten spreche, weil ich sie sonst kaum sehe und fürchte, dass sie deshalb Schaden nimmt: Kindeswohlgefährdung.

Wenn ich erkläre, dass ich unter der Situation leide, wie ein Hund, dass die absolute Hilflosigkeit, die Ohnmacht, dass ich meine Tochter kaum noch sehe, dass ich durch die Unterhaltsforderungen, die Arbeitsausfälle durch den schweren Konflikt, die Anwalts- und Folgekosten meine Existenz und meine Gesundheit bedroht ist, dass mein Umgangsrecht und mein Sorgerecht ständig bedroht werden und ich seit einem Jahr keinerlei Perspektive habe, wie die Sache mit meiner Tochter weitergeht und mich das alles sehr belastet – dann ist das: Kindeswohlgefährdung.

Wenn ich von meinem Sorgerecht Gebrauch mache und medizinische Aufklärung verlange: Kindeswohlgefährdung.

Wenn ich auf eine Beteiligung am Alltag meiner Tochter dränge, auf Übergaben nur noch über die Schule, wenn ich auf eine angemessene und faire Umgangsregelung bestehe: Kindeswohlgefährdung.

Egal, wie ich mich drehe und wende, wenn ich nicht die Schnauze halte und allen, vor allem Mutter und Großvater hinten rein krieche: Kindeswohlgefährdung.

Wenn ich äußere, dass das Familiengericht alles noch schlimmer gemacht hat und in solchen Fällen nicht zuständig sein sollten, wenn ich nachweise, dass Juristen hier erheblichen Schaden anrichten: Kindeswohlgefährdung.

Wenn ich schreibe „Leckt mich alle am Arsch“: Kindeswohlgefährdung.

Ich muss alles aushalten, sonst gefährde ich das Kindeswohl. Dass es bei diesem Wohl offenbar eher um das der beteiligten Jurisiten und Pädagogen handelt – wollen die nur ja keinen Fehler machen und in der BILD erscheinen – als um alles andere, darf man nicht beim Namen nennen. Das ist eine perverse „Logik“ eines zutiefst kranken untauglichen, gegen die Interessen der Bürger gerichteten Systems. Nein, es ist eine Maschine, die eine komplexe Wirklichkeit durch den Fokus einer stecknadelgroßen Linse des Hauses „Kindeswohl“ betrachtet. Die Maschine mag Kindern helfen, die misshandelt werden. Aber nach allem was mir wiederfahren ist, was ich von anderen Männern, Frauen und Kindern, von Beratern, Therapeuten, Juristen höre, lese und mitbekomme, ist das Familiengericht offenbar nicht nur ein Fall für den Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte – es ist ein eigener Planet, der kaum etwas mit der subtilen Realität eines Elternstreits zu tun hat. Eine Farce, die ich immer noch nicht begreifen, nicht glauben kann. Ein zutiefst widersinniges, krankes System, dem Väter und Kinder zum Opfer fallen. Eine Schande, weil Juristen weder Elternkonflikte bearbeiten können, noch mit dem Wohl der Kinder irgendetwas zu tun haben sollten. Aber sie sind maßgeblich, es gibt keinen runden Tisch, keine Beratung, keine Hilfe, eine Menschlichkeit, keine Vernunft. Und dass Rechtsanwälte wie Weidner-Hinkel derart zerstörerisch, konfliktverschärfend wirken dürfen, ist eigentlich ein Fall für die Strafkammer.

Denn man fragt sich, wie viele Menschenleben die deutsche Familiengerichtsbarkeit auf dem Gewissen hat, für wie viele Toten in oben genannten Menschen konkret verantwortlich sind.

Es tut mir leid, aber ich finde die Grenzen zum Faschismus, im Sinne einer ausgrenzenden, alles kontrollierenden absoluten Macht, die Menschen zerstört, sind hier fließend.

Autor: Papalapapi

Meine Tochter kam im Mai 2009 gesund und munter zur Welt. Sie ist der süßeste Goldschatz, den es gibt. Mich beschäftigt das gesellschaftliche und persönliche Thema der Vaterschaft und der Familie. Ich selbst bin Spätgebärender ...

3 Gedanken zu „Kindeswohlgefährdung vs. gesunder Menschenverstand“

  1. Du musst einfach stark sein..das wird dir nicht helfen . Du willst doch eines Tages dein Kind in die Augen sehen? Dann verweigere jegliches Gespräch mit kriminellen anwaelten das Jugendamt und deine kriminelle Frau . DIe Rechnung bekommen sie eines Tages von deinem kind.
    235 StGB wird nicht angewendet, Richter machen sich mitschuldig.

  2. Deine Tochter ist Handelsware geworden womit Geld verdient wird. Du hast es mit kriminellen zu tun, vorneweg deine Ex und die Richter. Es ist eine kriminelle Vereinigung geworden, ähnlich der Mafia. Da muss man dagegenhalten. Wir sind momentan dabei Öffentlichkeit zu schaffen, darfst dich gerne anschliessen.

  3. So sieht es aus.
    Die Mutter meines Kindes, hat mich auch ohne Absprache verlassen, mit Konto leeren usw. Bei der Polizei mich angezeigt, wegen angeblicher körperlicher Gewalt, sodas ich mich ihr nicht nähern darf. Meinen Sohn dadurch schon 6 Monate nicht gesehen. Komischerweise ist das Jobcenter sehr schnell mit den Unterhaltsforderungen, welches mich auch zusätzlich ab-zocken wollte und nur durch meine Anwältin verhindert wurde, das ich mehr bezahle als ich verdiene. Vor Gericht gewonnen,( Nachdem die Frau jeden Termin durch angebliche Krankheit verschoben hat) wenn man das so nennen kann, bin bewiesen kein Gewalttäter, habe auch das Sorge-recht bestätigt bekommen. Jetzt warte ich wieder mal auf dem Termin von Caritas um endlich meinen Sohn zu sehen, ( Wo hier die Mutter auch wieder den Termin verschoben hat). Um endlich weiter zu kommen. Zudem soll ich das Kind alle 14 Tage nur 2 Stunden sehen, Lachhaft so eine Bindung zu machen. Dann soll man bei den Belastungen, zwischendurch noch arbeiten, ruhig bleiben und nicht ausflippen, sonst ist man ja sofort unten durch. Es sollte eine Regelung geben, das der Kontakt nicht zum Kind unterbrochen wird, solange nichts belegt ist, somit kann man sich auch etwas trösten und beruhigen um die ganze Sache etwas diplomatischer anzugehen. Ich verstehe das manche ausflippen und durchdrehen, während der andere Elternteil lachend auf einem zeigt. Garantiert würden so auch Übergriffe verhindert. Jeder hat nicht die nötige Disziplin und Freunde oder Verwandte, die einem helfen und beruhigen.

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