Kommentar zum Thema Wechselmodell

In Deutschland und in Österreich kann das sogenannte vor den Familiengerichten nicht durchgesetzt werden. Das ist nicht nur rückständig und eine Katastrophe für Väter und ihre , das wird auch vom Europarat im September 2015 angemahnt. Wie viele diffamierte, entwertete und entrechtete Väter – Menschen, Menschen, die nichts anderes wollen, als Verantwortung für ihre Kinder LEBEN – werden hier brutalst verletzt und enttäuscht und wie wirkt sich das auf deren Kinder wohl aus? Früher oder später werden sich Vernunft und Humanität durchsetzen, bis dahin aber müssen sehr viele Menschen furchtbar leiden.

Kommentar zum unten genannten Beitrag auf oberpfalznetz.de

Einige Abschnitte des unten genannten Artikels sind nicht in Ordnung, etwa „Es darf dabei nicht verkannt werden, dass ein ständiger räumlicher Wechsel und das Einstellen auf den anderen Elternteil für das Kind mit erheblichen Belastungen verbunden ist. “

Erhebliche Belastung? Unfug. Ein völlig haltloses und überholtes Argument. Der Schreiber aber korrigiert diese Sache, in dem er sagt: „Modelle, in welcher Form auch immer, sei es das sogenannte Residenzmodell oder das Wechselmodell, sind für Kinder gleich gut geeignet, wenn sich die Eltern über ihre Ausgestaltung einig sind. “

So sieht es aus. Aktuell aber wird vielen Vätern das „Residenzmodell“ ohne Rücksicht auf Verluste und ohne das Kind zu fragen aufgezwungen, so dass in diesen Fällen auf Einigkeit verzichtet werden muss.

Meine Meinung dazu ist, dass von Seiten der Gerichte wesentlich mehr Druck auf die Mütter ausgeübt werden muss – Kinder sind kein weiblicher Besitz! – damit diese überhaupt dazu veranlasst werden, ernsthaft nach einer Einigung mit dem KV zu suchen.

Wesentliches Problem dabei aus meiner Sicht: Sehr viele Mütter, die Vereinbarungen mit dem KV ablehnen, sind psychisch belastet oder gar schwer gestört.

Wenn Kinder – gerade kleinere – gefragt würde, müsste man das Wechselmodell anbringen. In Skandinavien und Belgien hat man sehr gute Erfahrungen damit gemacht, hier ist das Wechselmodell selbstverständlich, da es das Beste FÜR ALLE ist. Es spart Zeit und Ressourcen, bei Eltern, Familiengerichten und den Kindern. Es ist eine klare Sache, auf die sich alle einstellen und dann funktioniert das auch. Denn die Kinder sind nicht der Besitz der Mutter, wie das bei uns und in Österreich seit den 70ern der Fall ist. Die Männern dürfen ihre Kinder mal besuchen, sind die sind bei der Mutter, ist alles gut. Die wichtige Rolle des Vaters – gerade im Alltag der Kinder – wird nachhaltig und volkommen unterschätzt. Das mag auch daran liegen, dass die Entscheider keinen guten Vater hatten oder einen, der kaum da war. Ein Wochenendebespaßungsvater …

Siehe: Das Wechselmodell – Chance oder wird das Trennungskind zum Pingpongball?

Der lange Kampf für Humanität, Verantwortung, Liebe + Gerechtigkeit der VÄTER OHNE RECHTE

Autor: Papalapapi

Meine Tochter kam im Mai 2009 gesund und munter zur Welt. Sie ist der süßeste Goldschatz, den es gibt. Mich beschäftigt das gesellschaftliche und persönliche Thema der Vaterschaft und der Familie. Ich selbst bin Spätgebärender ...

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