Die Folgen der Trennung für die Kinder

Hier ein paar Absätze zu den Folgen unter denen Scheidungskinder leider können. Die Folgen der der Eltern und die Probleme der sind oftmals lange Zeit nicht erkennbar, sondern wirken sich erst später im Leben aus. Ich kann allen versichern, dass ich dagegen kämpfe und tue was ich kann, mein Kind vor nachhaltigem Schaden zu bewahren. Denn: „Keine Variablen haben mehr weit reichenden Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung als die Erfahrungen eines Kindes innerhalb der Familie. Angefangen von den ersten Monaten seiner Beziehung zu beiden Eltern entwickelt es ein Arbeitsmodell wie Bezugspersonen sich aller Voraussicht nach gegenüber ihm in allen möglichen Situationen verhalten werden; und auf diesen Modellen beruhen all seine Erwartungen und daher all seine Pläne, für den Rest seines Lebens. (John Bowlby, Attachment and Loss (1973, p.369))

Nur eine Bemerkung zum Thema Trennungsväter, denn es gibt tragischerweise immer noch kaum Hilfen für uns Väter: „Verlassene Väter gibt es in großer Zahl. Die Gefahr, daß Verhaltensweisen dieser Männer falsch verstanden, ihre Signale nicht richtig erkannt und ihre besondere Lebenssituationen nicht angemessen beachtet werden, ist recht groß. Dabei liegt es auch im Interesse der Kinder, daß es hier zu Veränderungen kommt – z.B. dadurch, daß entsprechende Hilfsangebote für verlassene Väter geschaffen werden.“
Lesenswert dieser Beitrag: Verlassene Väter – psychische Situation und Bewältigungsverhalten

Psychische Folgen durch Trennung oder Scheidung

Kinder antworten auf seelischen Schmerz unterschiedlich. Die Skala kann von zornigem, protestierendem Nichtanerkennen des schmerzlichen Zustandes bis hin zu einem passiven, resignierenden Verhalten reichen. Je nach individueller Angst, Schuldgefühlen und der Fähigkeit, das Erleben von Hilflosigkeit abzuwehren, lassen sich aggressive, plötzliche asoziale oder gar „straftäterische“ Verhaltensreaktionen wie Diebstahl oder Weglaufen, aber auch Clownerie, altkluges, pseudo-erwachsenes Verhalten oder psychosomatische Reaktionen wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen oder Einnässen als Abwehrversuche depressiven Erlebens erkennen.
Quelle: www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/kinder-jugend-psychiatrie/risikofaktoren/trennungscheidung/psychische-folgen/

Scheidung: Späte Folgen bei den Kindern

Unfähig, das Benehmen ihrer Eltern zu verstehen, haben Kinder im Vorschulalter enorme Angst, verlassen zu werden: „Wenn ein Elternteil verschwinden kann“, glauben sie, „kann auch der andere entschwinden.“ Schlafstörungen, Bettnässen und Daumennuckeln sind häufige Folgen; viele Kinder sind gegenüber jüngeren Geschwistern oder Spielkameraden zänkisch; andere werden traurig und kapseln sich ab, weil sie die Scheidung der Eltern unbewußt ihrem eigenen Verhalten und Benehmen zuschreiben.
Quelle: www.spiegel.de/spiegel/print/d-13496707.html

Scheidungskinder – Das sind Wunden, die hat man

Die maßgebliche Untersuchung zur psychischen Gesundheit von Jugendlichen in Deutschland besagt, dass eine Scheidung das Risiko für Auffälligkeiten erhöht – schlimmer allerdings wirkt sich familiärer Dauerzoff aus. Und wenn Vater und Mutter auch nach der Scheidung an einem Strang ziehen und das Kind nicht zwischen die Fronten gerät, glauben Scheidungsforscher, dass die Trennung schon wenige Jahre später keine Belastung mehr sein muss. Womöglich birgt sie sogar Chancen.
Quelle: www.faz.net/aktuell/gesellschaft/scheidungskinder-das-sind-wunden-die-hat-man-11597133.html

Psychische Entwicklung von Scheidungskindern

Der psychische Druck auf die sich trennenden Eltern lastet schwer. Einige Mütter oder Väter sind so verletzt oder wütend über den Expartner, dass sie vergessen, dass Kinder beide Elternteile lieben. Wenn Eltern ihren eigenen Frust bei ihrem Kind ablassen, den Partner schlecht machen, fühlen sich die Kinder noch verzweifelter. Sie verstehen gar nicht, warum Papa oder Mama plötzlich böse sein soll.
Quelle: www.gesundheitsseiten24.de/menschliche-psyche/psychische-probleme-und-kinder/scheidungskinder.html

Langzeitfolgen von Trennung/Scheidung

Bei Trennung oder Scheidung, besonders wenn sie konfliktreich ist, wird dem aktuellen Prozess meist sehr viel Aufmerksamkeit gewidmet. Natürlich ist es wichtig, um bleibenden Schaden möglichst gering zu halten, dass dieser Prozess, ähnlich wie eine gute Versorgung nach einem Unfall, möglichst sachgerecht, rasch und schonend abläuft, vor allem dann, wenn daran Kinder beteiligt sind. Während die Erwachsenen dann die finanziellen und psychischen Probleme nach einiger Zeit, insbesondere auch durch Eingehen neuer Partnerschaften meist weitgehend überwinden können, ist die Situation der betroffenen Kinder, auch auf lange Sicht hin, meist schwieriger und sollte deshalb mehr Aufmerksamkeit erhalten. Über ein wesentlich erhöhtes Risiko von „Scheidungskindern“ (hier natürlich von der Trennung nicht miteinander verheirateter Eltern betroffene Kinder eingeschlossen) für eine Vielzahl von Problemen, wie psychische Störungen, Schulversagen, Drogenabhängigkeit, Kriminalität, und Schwierigkeiten mit Beziehungen, wurden bereits so oft Zahlen wiederholt genannt, dass es schwierig geworden ist, dafür noch wirklich verlässliche, originäre, wissenschaftliche Quellen anzugeben. Es gibt auch deutliche Hinweise auf einen Transgenerationeneffekt, wonach Beziehungsprobleme nicht selten von den Eltern an die Kinder quasi „vererbt“ werden
Quelle: www.vaeterfuerkinder.de/langzeit.htm

Wenn Eltern sich trennen: Scheidungskinder sind beziehungsunfähig

Kinder lieben beide Eltern. Vor allem Jüngere erleben bei einer Scheidung einen starken Loyalitätskonflikt. Sie neigen dazu, sich dem Elternteil zuzuwenden, der mehr leidet. Was laut Psychologen zu einer schleichenden Eltern-Kind-Entfremdung führt. Derjenige, der die Familie verlassen hat wird dann zunehmend abgelehnt. Langzeit-Studien belegen, dass Ehen von Scheidungskindern überdurchschnittlich oft scheitern.
Quelle: www.focus.de/familie/psychologie/wenn-eltern-sich-trennen-sind-scheidungskinder-beziehungsunfaehig_id_3832093.html

Psychische Scheidungsfolgen für Kinder

Um zumindest wieder die äußere Ordnung im Alltag herzustellen, brauchen Frauen ca. 3-3,5 Jahre und Männer 2-2,5 Jahre. Nach 1-1,5 Jahren ging es Eltern und Kindern oft noch schlechter, Eltern fühlten sich gedemütigt, Kinder zeigten mehr Symptome. Nach 5 Jahren hatten 33% der Kinder gute Beziehung zu beiden Elternteilen, 33% der Kinder ging es schlechter als direkt nach der Scheidung und 33% der Kinder standen weiterhin zwischen den Streitereien der Eltern. Nach 10 Jahren waren ca. 13% der Familien in Zweitehen, bei den Kindern war oft noch Trauer, Verlustschmerz auch Wut. Selbst nach so vielen Jahren bestand die Empfindung einer starken das Leben überschattende Beeinträchtigung. Viele Kinder entwickelten konservativere Werte und Moralvorstellungen als ihre Eltern.
Quelle: www.eheseelsorge.net/seite12.htm

Autor: Papalapapi

Meine Tochter kam im Mai 2009 gesund und munter zur Welt. Sie ist der süßeste Goldschatz, den es gibt. Mich beschäftigt das gesellschaftliche und persönliche Thema der Vaterschaft und der Familie. Ich selbst bin Spätgebärender ...

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